Kommunales

Das Weinfest zog in den vergangegen Jahren Besucher aus ganz Mittelfranken an. (Foto: Stadt Fürth)

28.07.2014

Weinfest in der Further Gustavstraße fällt aus

Gegner erzwingen vor Gericht Veranstaltungsende bereits um 22 Uhr - für die Wirte ist das nicht akzeptabel

Das in ganz Mittelfranken beliebte Weinfest in der Fürther Gustavstraße fällt dieses Jahr aus, weil die Wirte-Gemeinschaft die vom Verwaltungsgericht in Ansbach auf Grund eines Eilantrags weniger Beschwerdeführer festgesetzte Sperrzeit von 22 Uhr nicht akzeptiert und das Weinfest in dieser Form für nicht durchführbar hält. Der Fürther Oberbürgermeister Thomas Jung (SPD) hat viel Verständnis für die Absage der Wirte, da ein Veranstaltungsende für ein Fest dieser Art  bereits um 22 Uhr „völlig lebensfremd und abwegig ist.“

OB Jung sieht Existenz der
Restaurants langfristig gefährdet


Nachdem die Angriffe der wenigen Dauerbeschwerdeführer auf den Grafflmarkt und das Fürth Festival gerade noch erfolgreich abgewehrt werden konnten, trifft diese Entscheidung eine – gerade auch bei älteren Gästen und Besuchern aus der ganzen Region – seit nunmehr 19 Jahren sehr beliebte Veranstaltung. Umso dringender wird jetzt nach Auffassung des OB eine überfällige Initiative des Bayerischen Landtags für eine langfristigen Problemlösung: „Der Landesgesetzgeber muss jetzt  umgehend tätig werden, sonst geht unsere schöne und weit über die Grenzen Fürths hinaus beliebte Kneipenstraße mit den wenigen, dafür aber sehr gut besuchten Festen kaputt. Auch die Existenz der Wirte und ihrer Beschäftigten wird immer mehr gefährdet.“
Nach den Zusagen des Vorsitzenden des Innenausschusses, Otto Hünnerkopf (CSU), der sich am 14. Juli persönlich ein Bild von der Situation gemacht hatte, ist OB Jung zwar optimistisch, mahnt aber, dass „die Zeit eilt.“(BSZ)

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