Kommunales

Vier-Sterne-Superior für Vierbeiner bietet das neue Münchner Katzenhaus - der Steuerzahler trägt es. (Foto: dpa)

17.12.2014

Wenn Katzen richtig Kohle kosten

Die Stadt München finanziert herrenlosen Miezen auch Einzelzimmer mit Balkon

Mit insgesamt 750 000 Euro  bezuschusst die Stadt München den Neubau eines so genannten Katzenhauses im Tierheim im Stadtteil Riem. Dafür wird den herrenlosen Miezen aber auch echter Luxus geboten: Einige Zimmer sind acht Quadratmeter groß, verfügen über einen Balkon. Die Versorgung einiger besonderer Katzen lassen sich die Betreiber sogar bis zu 1000 Euro im Monat kosten - rund das Doppelte des Hartz-IV-Satzes, der bedürftigen Menschen zur Verfügung steht. Die Experten aus der Verwaltung - das Kreisverwaltungsreferat und die Kämmerei der Landeshaupstadt - halten die Zuschüsse für maßlos übertrieben und haben das den Kommunalpolitikern auch zu verstehen gegeben. Doch der Kreisverwaltungsausschuss wollte davon nichts hören und winkte die Summen durch.
Damit hat die Opulenz in Sachen Tierheim aber noch lange kein Ende - schließlich sollen die Hunde ja nicht diskriminiert hinter den Katzen zurückstehen müssen. Und deshalb ist im nächsten Jahr auch der Bau eines millionenschweren Neubaus für die Hunde geplant. (APL)

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