Kultur

Lauter Hörboxen ermöglichen den akustischen Bummel durch die Oberpfalz. (Foto: Wallfahrtsmuseum)

17.06.2015

Domspatzen und Dönerbude

Eine ungewöhnliche Ausstellung im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut

Bilder von der Oberpfalz gibt es viele, aber „Wie klingt die Oberpfalz?“ Fühlen sich die Nordoberpfälzer zu Hause, wenn sie die Regensburger Domspatzen hören oder gehört zu ihrem Heimatgefühl eher das Schmatzen der Karpfen im „Land der tausend Teiche“?

Studierende der Vergleichenden Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg haben sich in einem Projektseminar an die Arbeit gemacht, die Klänge und Geräusche der Oberpfalz zu erforschen. Die Zusammenarbeit mit den Studierenden der Fachakademie für Raum- und Objektdesign in Cham, den Softwareentwicklern der Medieninformatik der Universität Regensburg und der Kultur- und Heimatpflege des Bezirks Oberpfalz hat zu der einzigartigen Ausstellung „Wie klingt die Oberpfalz?“ geführt, die derzeit im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut zu erleben ist.

Die Wanderausstellung ist der erste Versuch, eine ganze Region nur über ihren Klang darzustellen. Um den „Sound“ der Oberpfalz hörbar zu machen, haben Studierende der Fachakademie für Raum- und Objektdesign speziell angefertigte Klangboxen entwickelt. Klänge, Texttafeln, multimediale Spiele und Anwendungen sowie begleitende Fotografien vermitteln die neun Schwerpunkte der Ausstellung, in denen sich die Alltagskultur der Oberpfalz abbildet: Sprache, Grenzen, Ernährung, Arbeiten, Freizeit, Wohnen und Familie, Bräuche, Musik sowie Natur. Ob Luchsschrei oder Dönerbude, alle Geräusche und Klänge werden in ihre historischen oder aktuellen Bezüge eingebettet. Zu der Ausstellung existiert ein „Libretto“, eine Broschüre mit vertiefenden Texten. (BSZ)

Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut bis 4. Oktober 2015.

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