Kultur

In Bayern gibt es bekannte Glockengießer – ihr Handwerk sollte als „Immaterielles Kulturgut“ gewürdigt werden, schlägt ein BSZ-Leser vor. Hier die Glocke, die am Franziskusweg im italienischen Assisi für den Weltfrieden läutet – signiert ist die Glocke von den geistigen Köpfe der großen Weltreligionen. Idee und Entwurf zu dieser „Regina Pacis“ stammen vom niederbayerischen Künstler Gerhard Kadletz, hergestellt wurde sie in der alteingesessenen Passauer Glockengießerei Perner. (Foto: obx)

19.04.2013

Einfach auskarteln?

BSZ-Leser lieferten zahlreiche Vorschläge dazu, was ihrer Meinung nach auf die Unesco-Liste zum Immateriellen Kulturerbe (IKE) sollte

Seit wenigen Tagen liegt die Urkunde in Paris, in drei Monaten ist die Abmachung offiziell unter Dach und Fach: Deutschland macht zehn Jahre nach Inkrafttreten des Unesco-Übereinkommens zum „Immateriellen Kulturerbe“ ebenfalls mit. Wir hatten Anfang des Jahres gefragt, was Bayern dazu beitragen könnte. BSZ-Leser haben viele Vorschläge geschickt – mit manch kritischer Anmerkung.

Der Mensch, ein Jäger und Sammler: Was den „homo colligens“ in der Frühzeit zum Durchstreifen der Landschaft getrieben hat, war der Hunger. Und zwar der nach einer ordentlichen Mahlzeit, um überleben zu können. Heute durchforstet er seine reale und virtuelle Umwelt auf der Suche nach geistiger Nahrung. Die ist ihm ebenso lebensnotwendig geworden, sodass er sie hortet: in überquellenden Reiseerinnerungsfotoalben (heute vor allem digitalen), heimischen und öffentlichen „Wissensspeichern“ – vulgo Bücherregalen (zunehmend auch virtuellen), in Museen (vor allem deren Depots) und, wo das nicht praktikabel ist, in eifrig verwalteten Listen zu Emanationen seiner kulturellen Vermögensleistung.
Das Verzeichnis zum UNESCO-Welterbe ist das populärste dieser Art. Da stehen die Würzburger Residenz und der Kölner Dom ebenso drauf wie die Bamberger Altstadt.
Dort, in der legendären Sandstraße, gibt es manches Lokal, in dem man Blaue Zipfel bestellen kann.
Genau die gehören auf die – aus deutscher Sicht – neueste, gerade im Aufbau befindliche Liste zum „Immateriellen Kulturerbe“, meint eine BSZ-Leserin. Und weil sie in Würzburg lebt, schwärmt sie natürlich nicht von der Kombination mit Rauchbier, sondern mit Frankenwein. Sie warnt auch gleich: Man sollte diese Zipfel unbedingt weiterhin „gebrühte Bratwürste in Essigsud“ nennen, und bei der näheren Charakterisierung nicht im Trend neumodischen Küchenlateins mit Begriffen wie „á la Julienne“ herumwursteln.

Eigensinnige Denkprovinzen

Zur Sprache, zum Dialekt kamen die meisten Zuschriften unserer Leser, die sich Gedanken darüber machen, was denn aus Bayern zum „Immateriellen Kulturerbe“ der Menschheit beigetragen werden könnte (siehe „Gefährliches Ranking“ in der BSZ Nr. 4 vom 25. Januar und Unser Bayern, März).
„Bei der bairischen Sprache“, schrieb uns Elisabeth Tworek, Leiterin des Münchner Literaturarchivs Monacensia, „geht es um die Substanz der bairischen Identität. Denn Sprache ist ein Stück Heimat. Das wissen wir von den Exil-Schriftstellern. Wenn die bairische Sprache stirbt, stirbt keineswegs nur die dialektale Färbung des Deutschen, sondern es stirbt das charakteristische bairische Denken, das in der bairischen Grammatik und in der bilderreichen, farbigen Wortwahl ihren Ausdruck findet.“
Beispielhaft sei die „bairische Sprachakrobatik und Sprachkomik“ von Karl Valentin und Herbert Achternbusch. Sie „bringen gegen die Logik, Kausalität und Rationalität eigensinnige, kleine Denkprovinzen in Stellung. Sie verhindern die Begradigung des Denkens, wie FX Karl, Schriftsteller und Kulturredakteur beim Bayerischen Fernsehen, sagt. Bei Karl Valentin heißt es: ,Früher hat man einen Bachlauf nicht verstanden. Heute wird er begradigt. Das versteht jeder. Ein Bach, der so schlängelt.’ Und Herbert Achternbusch ergänzt kongenial: ,Das machen sie gern, die Bäch. Ich kann mich eines schlängelnden Baches nicht bedienen zur Begradigung.’“
Selbstverständlich seien die bairische Identität und die Sprache in stetem Fluss, so Elisabeth Tworek: „Aber bitte ohne Begradigung und Gleichmacherei!“

Idee der Romantik

Es gebe eine ungebrochene Tradition des Weitererzählens von Sagen, Märchen und mythischen Geschichten – und zwar nirgendwo so intensiv wie in Franken, und das gehöre auch auf die IKE-Liste, heißt es in einer Zuschrift aus Bamberg (aus der Weltkulturerbestadt erreichten uns auffallend viele Vorschläge). Der BSZ-Leser führt aus: „Allein mit den Sagen über das Kaiserpaar Heinrich und Kunigunde hat man Bände gefüllt, hinzu kommen die Mythen über den Bamberger Dom, einschließlich das ,Geheimnis der Identität des Reiters’, das im Grunde schon geklärt ist, das sich die Bamberger aber nicht nehmen lassen wollen. Dann gibt es den Mythos vom Bamberger Rathaus im Wasser, von vielen, vielen alten Häusern, in denen es spuken soll und und und. Eine ganze Sparte von Fremdenführern lebt von ,Nachtwächterführungen’ oder den Führungen eines Märchenerzählers im nächtlichen Bamberg, wo auch die Verfolgung der sogenannten Hexen wieder schaurig beschworen wird. Ständig werden neue Geschichten dazu erfunden, alte werden neu erzählt.“
Ebenfalls aus der Sparte Literatur kommt der Vorschlag, die „Geburt der romantischen Idee“ als Immaterielles Kulturerbe auszuweisen – und zwar mit eindeutigem Bezug zu Franken: „Hier gab es eine erste gefühlvoll-literarische Interpretation der Natur durch die Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth mit ihrem Garten Sanspareil. Ihr Bayreuther Opernhaus (das übrigens Weltkulturerbe ist) brachte indirekt Richard Wagner, den Spätromantiker, nach Bayreuth. Dann gab es in Bamberg den Romantiker E.T.A. Hoffmann, die romantische Entdeckung der Dichter Tieck und Wackenroder um 1793 und das Gut Trages bei Aschaffenburg, mit vielen Zeugnissen der Savigny, Brentanos und Achim von Arnims. Es gab also nicht nur die Heidelberger und die Jenaer Romantik, sondern auch die Entdeckung der Romantik in Franken.“

Resistenz von Sprache

Auf die politische Dimension des Immateriellen Kulturerbes „bairische Sprache“ weist Oberfrankens Bezirksheimatpfleger Günter Dippold hin: „Besonders bemerkenswert sind aus meiner Sicht die Landstriche, in denen Sprach- und Herrschaftsräume sich überschneiden und wo daher die Resistenz von Sprache sichtbar wird. Ich denke etwa an das Nordbairische im oberfränkischen Fichtelgebirge – obwohl die Gegend um Wunsiedel seit dem 14. Jahrhundert zum Fürstentum Kulmbach gehört und seit dem 16. Jahrhundert evangelisch ist, wird dort nicht (Ost-)Fränkisch, sondern Nordbairisch gesprochen. Oder um Ludwigsstadt im Frankenwald, das nördlich des Rennsteigs liegt, reden Alteingesessene Thüringisch-Obersächsisch – daran hat die ausschließliche Ausrichtung in den Fränkisch sprechenden Süden zwischen 1945 und 1990 nichts geändert.“
Was die Religion betrifft, zeigt sich, dass im Bewusstsein vieler BSZ-Leser Bayern ein Wallfahrtsland ist – als potenzielle IKE-Kandidaten kamen viele Einzelnennungen: Die Wallfahrten zur Schwarzen Madonna nach Altötting mit den dort typischen Votivbildern; die vermutlich älteste Marienwallfahrt Bayerns im niederbayerischen Bogenberg, mit einem Pilgerzug, der eine 15 Meter hohe, gut 50 Kilogramm schwere Kerze auf den Berg trägt – eine Tradition, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreichen soll. Genannt werden auch die großen fränkischen Wallfahrtsorte Vierzehnheiligen und Gössweinstein, und ganz im Süden Bayerns die Almer Wallfahrt nach St. Bartholomä am Königssee.
Eine Leserin aus dem Münchner Umland überlegte: „Der Leonhardiritt in Bad Tölz ist schon berühmt genug, aber wir haben zum Beispiel in Deisenhofen den Stephaniritt, der ganz ähnlich, aber kleiner ist.“ Kritisch merkte sie an: Wollte man aber so bei der IKE-Liste vorgehen, „dann müsste man jedes Volksfest unter Schutz stellen, das geht wohl nicht.“
Da vermutlich aus oberbayerischer Sicht das Oktoberfest, aus niederbayerischer das Gäubodenvolksfest als Immaterielle Kulturerbe genannt würden, mutmaßte ein BSZ-Leser (tatsächlich gab es dazu keine Zuschriften), müssten die Franken dagegenhalten: Annakirchweih in Forchheim, Bergkirchweih in Erlangen – und natürlich die Sandkerwa in Bamberg. Dort, wie auch bei fast jeder Kerwa im Umland, heißt es in einer anderen Zuschrift, gab es früher immer Süßholz zu kaufen – dessen Anbau ebenfalls auf die IKE-Liste sollte: „Das Süßholz war lange Zeit der Hauptexportartikel der Bamberger Gärtner und das Süßholz wurde bis nach Prag und nach Ungarn geliefert.“ Heute wird in der Stadt der Gärtner und Häcker (wo 2012 die Landesgartenschau stattfand) noch immer – wenn auch nur noch vereinzelt – Süßholz angebaut.
Eine andere Besonderheit im Zusammenhang mit Kirchweihbräuchen nennt eine Leserin aus Unterfranken: In Schonungen am Main wird der Brauch „trachtentragender Planpaare“ gepflegt: „Das sind relativ junge Vortänzer-Paare, die mit fränkischen Rundtänzen die Kirchweih eröffnen und während des Festes auflockern.“

Warum die Glocken läuten

Was den Bereich Religion angeht, plädiert ein BSZ-Leser eher allgemeiner dafür, den Klang von Glocken, besonders jener am Bamberger „Heinrichsdom“ als unbedingt schützenswertes Immaterielles Kulturerbe auszuweisen: „Der überragende Stellenwert der Glockenklänge hat im Verlauf der Jahrhunderte seine Bedeutung verloren. Vom Mittelalter bis zum Beginn des Industriezeitalters waren den Menschen die Bedeutungen der vielfältigen sakralen und profanen Läuteanlässe bewusst. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass ohne den Klang der Glocken ein geregeltes Leben kaum denkbar war. Heute ist dieses Wissen darüber und das Bewusstsein darum weitgehend verloren gegangen, obwohl die Läutetraditionen geblieben sind. Wieviele Menschen wissen beispielsweise noch, wenn sie an einem Donnerstag um 18 Uhr über den Bamberger Domplatz gehen und ein mittelalterliches Geläute hören, dass die über 800 Jahre alte Kunigundenglocke mit ihrem archaischen Klang die Angst Jesu vor dem nächsten Tag, dem Karfreitag symbolisiert? Oder dass die Kapitelsglocke die Domherren zu den Tagesgebeten ruft? Die Klänge sind noch da, aber wir verstehen sie nicht mehr. Den Wert dieses immateriellen Kulturerbes wieder ins Bewusstsein zu rufen, ist mehr als nur Traditionspflege, es ist die Wiederentdeckung alter Riten und Lebenswirklichkeiten.“
Apropos Glocken: Da erreichte uns auch der Vorschlag, die Glockengießerei in Bayern zur Unesco nach Paris zu melden. Zum Beispiel in Passau gebe es ja weltberühmte Glockengießer.
Nicht nur die Glocken, sondern das ganze kirchliche Bauwerk hat Josef Poxleitner im Blick. Der Leiter der Obersten Baubehörde plädiert nämlich dafür, die Dombauhütten in Bamberg, Passau und Regensburg als immaterielles Kulturerbe auszuweisen: Sie sind für Instandsetzung, Erhaltung und Sicherung der historischen Bausubstanz zuständig. „Die Ausführung der Arbeiten erfolgt in alter Handwerkertradition – weitgehend unter Verzicht auf moderne Maschinen. Die Dombauhütten tragen damit wesentlich zur Pflege und Weitergabe dieser alten Handwerkstraditionen und damit zur Bewahrung des baukulturellen Erbes in Bayern bei.“
Traditionsreiche Handwerke, oft in Verbindung mit Brauchtum, wurden ebenfalls als IKE-Aspiranten genannt: Die Korbmacherei am Obermain und die Glasmacherei im Bayerischen Wald, weil letztere eine Grundlage der Kultur in der Region sei und in der traditionellen Form nur noch in rudimentären Resten existiere. Eine Leserin plädiert generell für das Keramikerhandwerk, weil es in Deutschland und Bayern noch viele alte Betriebe gebe, „die gut und solide ausbilden bzw. ihr Handwerk souverän beherrschen … Die deutschen Keramiker sind an sich unter internationalen Keramikern bekannt für ihr hohes technisches Niveau – auch wenn es zuweilen etwas an der kreativen Virtuosität mangelt im Vergleich zu Frankreich zum Beispiel, wo die meisten Keramiker Autodidakten sind und generell ,wilder’, erdiger und freier arbeiten. In der Schweiz gibt es beispielsweise kaum noch solche Werkstätten, dort ist mittlerweile alles ,Design’ und wird nicht mehr von Hand gedreht. Dieses nur über viele Jahre erlernbare Können ist vom Niveau her in Deutschland und speziell Bayern noch ausgeprägt.“ Ein weiterer Vorschlag bezieht sich speziell auf die Thurnauer Töpferei, die eine jahrhundertealte Tradition in einer tonreichen Landschaft und mit besonderem Dekor habe.

Nichts für Touristiker

Weiter liest man: Fassmacherei und Schäfflertanz, Goldschlägerei besonders in Schwabach, die Herrgottschnitzerei in Oberammergau, die Lüftlmalerei, das Spitzenklöppeln zum Beispiel in Abensberg, nicht nur die Flößerei auf der Isar, die Goldhaubenstickerei im Passauer Land. Dass speziell die Goldschmiede in München verdient hätten, auf die IKE-Liste zu kommen, begründet ein Leser damit, dass seines Wissens nach die Dichte dieser Kunsthandwerksstätten nirgends höher sei als dort; er fügt an, einer Studie der Bunderegierung zufolge gebe es in München und seinem südlichen Umland die höchste Dichte an Kleinstunternehmern, die in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig sei.
Stichwort Wirtschaft – noch einmal die gastronomische. Das Bayerische Reinheitsgebot müsse einfach auf die IKE-Liste, wird in mehreren Zuschriften gefordert. Ob auch noch Detailwünsche erfüllt werden könnten, bleibt dahingestellt: Rauchbier, Zoigl oder Maibock – wir empfehlen, das vielleicht bei einer Halben auszukarteln, was davon tatsächlich IKE-würdig sein könnte. Ach ja, das Karteln selbst gehört natürlich auch unbedingt dazu! Bleibt nur der Meinungskampf: Schafkopfen und/oder Watten?
Einfach Auskarteln? Das macht deutlich, wovor Bezirksheimatpfleger Günter Dippold im Zusammenhang mit der entstehenden Liste zum „Immateriellen Kulturerbe“ warnt: „Die Hauptgefahr, die ich sehe, besteht darin, dass bestimmte Kulturäußerungen als schützenswert erklärt werden – vielleicht nicht immer aus wissenschaftlich nachvollziehbaren, halbwegs objektiven Kriterien – und dann gerade zum folkloristischen Touristenspektakel werden, während anderes, nicht weniger wertvolles unbeachtet bleibt und weiter zu verschwinden droht. Wesentliche Forderung scheint mir eine qualifizierte volkskundliche Begleitung des Prozesses in Bayern. Hier sind neben den Hochschulen Forschungseinrichtungen, aber auch der Bayerische Landesverein für Heimatpflege gefragt. Nicht Touristiker und Interessenverbände dürfen hier den Ton angeben.“ (Karin Dütsch)

Abbildungen (von oben, alle dapd):

Vorschläge für die neue Unesco-Liste: Die Bamberger Sandkerwa mit ihrem Fischerstechen.

Ist das Bairische, einst beispielhaft und sprachakrobatisch gepflegt von Karl Valentin, IKE-würdig? 

Nicht nur das Münchner Oktoberfest, auch die Erlanger Bergkirchweih wird als Immaterielles Kulturerbe aufgefasst.

Traditionsreich ist die Goldschlägerei in Schwabach.

Meinungsstreit: Die einen halten Schafkopfen, die anderen das Watten für Welterbe-tauglich.

 

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