Kultur

Die Flößerei hatte in alten Zeiten nicht mit der bierseeligen Gaudi zu tun, die man heute mit ihr verbindet. Die Arbeit war schwer und gefährlich. (Foto: Slg. Manfred Felle)

18.04.2015

Faszinierendes Handwerk

Flößerei ist immaterielle Kulturerbe. Beeindruckende historische Fotos von Erika Groth-Schmachtenberger sind in Wolfratshausen zu sehen

 Die Flößerei ist Ende 2014 in das deutsche Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission aufgenommen worden. Dies möchte der Verein Flößerstraße, der sich mit der Geschichte der Flößerei in Bayern befasst, gebührend mit der Ausstellung "Kulturerbe Flößerei" in der Internationalen Flößerstadt Wolfratshausen würdigen. Gezeigt werden in der örtlichen Sparkasse, Sauerlacher Straße 5, bis Mittwoch, 13. Mai, Motive der legendären  Fotojournalistin Erika Groth-Schmachtenberger (1906 bis 1992). Sie rückte besonders Landschaften, Brauchtum und Handwerk in den Mittelpunkt ihrer Aufnahmen. Fasziniert hat sie offensichtlich auch die Flößerei, denn rund um dieses Handwerk sind ihr beindruckende und überraschende Aufnahmen gelungen. Eine große Auswahl wird in der Ausstellung gezeigt, sie stammen aus der Sammlung Manfred Felle und der Universitätsbibliothek Augsburg, Fotosammlung Erika Groth-Schmachtenberger. (BSZ)

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Kommentare (1)

  1. dawiggerl am 20.04.2015
    Eine wirklich gelungene Ausstellungseröffnung mit hervorragenden Fotos. Die Ausführungen von Prof. Filser waren sehr interessant - vielen Dank an die Organisatoren, Helfer und Ehrengäste und Sponsoren, ohne die solche Ausstellungen sicher nicht in diesem Umfang möglich wären.
    es grüßt ein ehemaliger städt. Kultur-Referent

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