Kultur

Der Ballett-Nachwuchs zeigte sein Können am Boden - die Abseilnummern am Frauenturm überließen sie den Versierteren. (Foto: Gluck-Festspiele)

01.06.2014

Fetzige Gaudi

Mit einem Vertikal-Ballett begann in Berching der Festreigen zu Glucks 300. Geburtstag

Mit Feuerwerk und Höllensturz begann im oberpfälzischen Berching der Festspielsommer zu Ehren des 300. Geburtstags von Christoph Willibald Gluck. Vor dem Frauenturm und in den Wehrgängen der Stadtmauer tanzte, spielte man Glucks „ballet en action: Don Juan“. Und mit dem Nürnberger Ballettförderzentrum  und seinen „Vertikal-Ballett“-Künsten wurde es nach lauem, langwierigen Beginn in Sachen Barock-Tanz noch ein Abend erstaunlicher akrobatischer Frauenturm-Abseilkünste. Mit raffiniertem Schattenspiel seilt sich der rachsüchtige Komtur im roten Frack vom Turnfenster herunter und holt den Verführer in den Höllenschlund der schwarz gekleideten Erinnyen.

Mit viel tänzerischem Eifer vom Nürnberger Ballettnachwuchs, mit ein bisschen wirrem Schauspiel begann das, was am 14. Juli dann offiziell anfängt:  die „Gluck-Opernfestspiele“. Der populäre Beginn in Berching geht aber schon jetzt im Juni weiter. Da Gluck mit seinen Eltern im zarten Alter von vier Jahren von Berching wegzog, mit der spekulativen Frage: „Wos gwen wa, wenn da gluck dou blim war“. (Uwe Mitsching)

Information: www.internationale-gluck-opern-festspiele.de

 

 

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