Kultur

Flott geht es bei "The Wiz" im Deutschen Theater fast drei Stunden lang zu. (Foto: Deutsches Theater)

23.06.2014

Flotter Zauber

"The Wiz" am Deutschen Theater in München fesselt Jung und Alt

Seit Judy Garland 1939 als Dorothy Somewhere over the rainbow sang, ist das Märchen vom Zauberer von Oz auch in Deutschland bekannt. Wer zu The Wiz nun im Deutschen Theater München geht bekommt dafür Motown-Musik des Broadwaymusicals aus den 70er Jahren und tadellose Musicalstimmen zu hören - obendrein phantasievolle Kostüme, moderne Tanzchoreografien und ein abwechslungsreiches Bühnenbild zu sehen.

Der Zauber der Geschichte rund um das tapfere Mädchen Dorothy, die liebenswerte Vogelscheuche, den freundlichen Blechmann und den ängstlichen Löwen springt auf die Besucher über – die großen und die kleinen. Regisseurin und Choreografin Kim Duddy hatte das Stück für die deutschsprachige Erstaufführung 2013 in Linz entstaubt, den Liedern neue Texte gegeben. Und so gibt‘s in dem Familien-Musical viel zu Lachen, Lieder zum Mitklatschen ebenso wie gefühlvolle Balladen.

Einfach sympathisch ist Hauptdarstellerin Ariana Schirasi-Fard als Dorothy. Sie singt glockenhell und tanzt mit viel Herz. Nur zu Beginn stiehlt Hund Toto ihr die Show. Oliver Liebl (Eisenmann) zeigt den Moonwalk (eine Reminiszenz an die Verfilmung von The Wiz mit Michael Jackson?),  Rob Pelzer ist als befreite Vogelscheuche von gummiartiger Beweglichkeit, und keiner kann so toll brüllen und schnurren wie Richard McCowen. Sehr überzeugend gibt sich Reinwald Kranner als „The Wiz“: Zwischenzeitlich meint man Falco rappen zu hören, erahnt Madonnas Vouge in Melodie und Tanz und erinnert sich beim Auftritt der männlichen Tänzer mal an Milli Vanilli (Tornado-Ballett) oder die Backstreet Boys.

Eine familientaugliche Inszenierung mit flotten Sprüchen und viel Witz. Eine packende Bühnenshow, die bis zum Schluss fesselt. (Sabrina Schwenger)

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