Kultur

Zaubereien mit Licht: Auschnitt aus dem Schattentheater Vagantei Erhardt.

12.09.2017

Lichtzaubereien

Mit dem ersten Lichtbildfestival des Kunstdünger e.V. wird das Medium Licht in einem neuen Rahmen präsentiert. Das klassische Format der Fotoausstellung wird aufgebrochen und die komplexe Welt der Lichtbildkunst in vertrauten sowie in ungewohnten Räumlichkeiten der beiden Kulturhäuser Holzkirchen und Miesbach vom 30. September bis zum 1. Oktober inszeniert. In einem bislang der Öffentlichkeit unbekannten Raum präsentiert Sibylle Kobus im Waizinger Keller ihre Installation.

Außerdem im Festivalprogramm: Im Kultur im Oberbräu performt die PopPunkRock Band Slow Boat to China aus Berlin live zum neu bearbeiteten Film "Ein Licht von unbestimmter Farbe" von Nani Mahlo.

Elefanten, Bären und Drachen, eine Löwendressur, Clowns, Messerwerfer und Reiter verwandeln den Festsaal im Oberbräu in ein Zirkuszelt. Die Inszenierung  "Hereinspaziert" des Schattentheaters Vagantei Erhardt zeigt, dass Schattentheater in seiner Anmut nicht nur stille, poetische Geschichten wunderbar erzählen kann. Man möchte kaum glauben, dass dieser rasante Zirkus in seinem mitreißenden Tempo ein Zauber aus Schatten, Farben und Musik darstellt.

Die höchst unterschiedlichen Themen: Zwielicht, Istanbul, Theater, Herbst und Liebe komponiert Manfred Lehner zu einer durchaus überraschende Bilderschau welche mit Tanz- und Klangimprovisationen von Stefanie Groß und Hubert Jeromin sowie maßgeschneiderte Texte von Monika Lehner begleitet wird.

Mit einem abschließenden Kurzfilmabend, werden neben Filmen des Grimme-Preisträgers Raymond Ley, liebevoll gestaltete Trick- und Animationsfilme von Horst Orlich gezeigt. Ein in allen Details stimmiges Horrorszenarium von Marcus H. Rosenmüller spielt mit einem altbekannten Thema und das junge Münchner Filmproduktionsbüro Rovolution Film bringt mit einem Psychothriller, den Nervenkitzel auf die Leinwand. Der Kurzfilm "Schicht" der Berliner Filmemacherin Alex Gerbaulet ist zugleich Abrechnung und Spurensuche nach der (eigenen) Vergangenheit. Letztlich hat der junge Filmemacher Emil Silvester Ahlhelm Aufnahmen eines alten Anrufbeantworter entdeckt und frech inszeniert. (BSZ)

Information: www.kunstduenger.info

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