Kultur

Da geht nicht nur musikalisch, sondern auch optisch die Post ab: der Opernsängernachwuchs vor der Kulisse, die ihm die Kollegen aus der Akademie der Schönen Künste für "Zauberflöte" gezaubert haben. (Foto: Carolin Ritter)

23.06.2014

Liebestoben über Sarastros Tempel

Nürnberger Musik- und Kunststudenten tun sich für eine "Zauberflöte" zusammen

Das Bühnenbild zum Aufklappen, überall mit Fensterchen und Türen, hinter gestreifter „Konkreter Kunst" die Freimaurerzeichen: Zum ersten Mal haben die Musikhochschule Nürnberg und die Akademie der Bildenden Künste zusammengearbeitet: bei Mozarts Zauberflöte. Die wurde jetzt im Akademiepark am Tiergarten zu einer unterhaltsamen Probe auf die Leistungsfähigkeit des Hochschulorchesters unter Guido Johannes Rumstadt, auf die alte Schikanedersche Textgestalt in der behutsam-betulichen Regie von Michael Bleiziffer aus Regensburg, besonders aber auf das Klapp auf, Klapp zu des Bühnenbilds von sechs Akademiestudenten unter der Leitung von Peter Wendl.

Das versucht die Zuschauer bis zum Ende gut zu unterhalten: Wenn Sarastro über die Königin der Nacht triumphiert, tobt einen Stock höher das Liebesgerangel der Papageno-Family um möglichst viel Nachwuchs.

Die jungen Sänger geben ihr Bestes. Die Entdeckung des Abends ist der heldisch auftrumpfende, aber auch lyrische präzise Philip Carmichael, den man in den Folgeaufführungen in Göggingen (27. Juni), im Nürnberger Serenadenhof (konzertant am 29. Juni) und am 7. Juli im romantischen Weißenburger Bergwaldtheater nicht versäumen sollte. (Uwe Mitsching)

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