Kultur

Das Schloss Neuschwanstein konnte bei den Besuchern um 3,26 Prozent zulegen. (Foto: dpa)

13.02.2015

Mehr Besucher und höhere Einnahmen

Bilanz der Bayerischen Schlösserverwaltung

„Bayerns Schlösser haben Konjunktur, liegen im Trend und werden bei in- wie ausländischen Besuchern immer beliebter“, freute sich Bernd Schreiber. Eine herausragende Bilanz konnte daher der Präsident der Bayerischen Schlösserverwaltung für das Jahr 2014 ziehen. 5 011 000 Besucher zählten die Bayerischen Schlösser im letzten Jahr – ein Zuwachs von 3,06 Prozent zum Vorjahr (4 862 556). Auch das „Zugpferd“ Neuschwanstein konnte nach Schreibers Worten noch einmal um 3,26 Prozent zulegen und im letzten Jahr 1 570 000 Gäste aus aller Welt begrüßen.
Trotz stabiler Eintrittspreise erwirtschaftete die Schlösserverwaltung laut Schreiber mit 66,52 Millionen Euro, vor allem aus Eintrittsgeldern (27,2 Millionen Euro) und Vermietungen/Verpachtungen (rund 27 Millionen Euro), ein neues Allzeithoch bei den Einnahmen. Obwohl die Ausgaben um 6,2 Prozent stiegen, vornehmlich durch höhere Ausgaben für Hochbau und Bauunterhalt, bleibt eine Ausgabendeckungsquote von 61,4 Prozent, „ein Spitzenwert für Einrichtungen im Kultursektor“. Ohne Bauausgaben würde die Kostendeckungsquote sogar bei 101,5 Prozent liegen, so Schreiber. Das heißt, dass die Verwaltung mehr als die laufenden Betriebs- und Personalkosten erwirtschaftet. Dabei seien auch alle öffentlichen Transferausgaben wie die Pflege und Unterhaltung der Parkanlagen wie des Englischen Gartens eingeschlossen.

Auch 2015 stehen zahlreiche Baumaßnahmen an

Nachdem man 2014 etliche Baumaßnahmen und Restaurierungen abgeschlossen werden konnten, etwa die Instandsetzung und Neubepflanzung des Eisernen Hauses in Nymphenburg, die Fassadensanierungen in der Burg zu Burghausen und der Residenz Bamberg oder die Restaurierung der historischen Brüstungs-Ziergitter am Neuen Schloss Schleißheim, stehen auch 2015 viele Baumaßnahmen an, so Schreiber. Unter anderem bekommt Schloss Linderhof als Pilotprojekt eine Lüftungsanlage im Rahmen des Climate for Culture-Programms und in Schloss Neuburg stehen Konservierungsmaßnahmen in der Schlosskapelle zur Vorbereitung der geplanten Sonderausstellung „Kunst und Glaube“ 2016 an. In der Münchener Residenz wird der Herkulessaal behindertengerecht erschlossen.
Auch zahlreiche Sonderveranstaltungen und Ausstellungen wird es 2015 wieder geben. „Wir ruhen uns nicht auf unseren guten Bilanzen aus, sondern streben auch weiterhin nach nachhaltigen Verbesserungen, um unseren Besuchern den reichen Kulturschatz der bayerischen Schlösser und Burgen bestmöglich zu präsentieren“, resümierte Präsident Schreiber. (Friedrich H. Hettler)

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