Kultur

Nach jahrelangen Querelen eröffnet im Z-Bau nun doch ein Kulturtreff. (Foto: Z-Bau)

24.09.2015

Neue Szene in Ex-Nazi-Kaserne

Einst Nazi-Kaserne, jetzt Kulturtreff für jedermann: Am 2. Oktober eröffnet Nürnbergs Z-Bau

Einst eine Nazi-Kaserne, nun ein Kulturhaus für jedermann: Der Z-Bau in Nürnberg wird am 2. Oktober wiedereröffnet: Ateliers, eine Fahrradwerkstatt, eine kleine Brauerei und eine Graffiti-Schule soll es darin geben. Die Kulturschaffenden insbesondere aus den Bereichen Musik, Theater und Literatur können sich auf rund 5500 Quadratmetern Fläche verwirklichen. Im weitläufigen Außenbereich soll im Mai 2016 außerdem noch ein Biergarten eröffnen. 

Betrieben und verwaltet wird der Z-Bau von der Gesellschaft für kulturelle Freiräume, in der sich der Nürnberger Kunstverein, die Musikzentrale und die Stadt zusammengeschlossen haben. Neben einigen Festangestellten engagieren sich außerdem rund 70 Freiwillige.

Der in einer früheren Nazi-Kaserne untergebrachte Z-Bau war seit 1984 ein Szene-Netzwerk für Musikschaffende und Musikinteressierte in der Region. Dem alternativen Kulturzentrum hatte in den vergangenen Jahren wiederholt die Schließung gedroht, nachdem es mit den ebenfalls in dem Komplex untergebrachten Künstlern und Atelierbetreibern immer wieder zum Streit gekommen war.

Am Eröffnungswochenende sind neben zahlreichen Konzerten auch ein Nachtflohmarkt, ein veganes Weißwurstfrühstück und Yoga-Stunden geplant. (dpa)

Z-Bau, Frankenstraße 200, 90461 Nürnberg. www.z-bau.com

 

 

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