Kultur

Albert Einstein stellte am 25. November 1915 die Allgemeine Relativitätstheorie vor. Sechs Jahre später erhielt er den Physiknobelpreis für die Anwendung der Quantentheorie und die Erklärung des Photoeffekts. Die Aufnahme Zeit Einstein im Jahr 1931. (Foto: dpa)

10.11.2015

Relativ lustig

100 Jahre Allgemeine Relativitätstheorie: Deutsches Museum veranstaltet Vortragsreihe. Zum Auftakt kommt Harald Lesch

"Wenn man zwei Stunden lang mit einem Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität." Na prima! Mit dieser Erklärung der Allgemeinen Relativitätstheorie würde man eine glatte 6 kassieren. Da würde auch nicht helfen, wenn man sich darauf bezieht, dass die launigen Worte von Albert Einstein höchstpersönlich stammen. Wie auch die: "Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr." Tja, auch damit würde man beim Ausfragen in der Schule nicht durchkommen.

Und dass die Allgemeine Relativitätstheorie vielleicht gerade in diesem Jahr in Unterricht öfters thematisiert wird, liegt an ihrem Jubiläum: Albert Einstein hat sie vor 100 Jahren vorgestellt - das war am 25. Nvoember in der Preußischen Akademie der Wissenschaften vor.

Launige Nachhilfe

Wie war das nun gleich mit der "gekrümmten Raumzeit"? Wie gehören da Materie, Raum und Zeit zueinander? Gefällige Nachhilfe für jedermann in Sachen Relativitätstheorie bietet nun das Deutsche Museum in München. Gemeinsam mit dem Exzellenzcluster Universe der TU München veranstaltet das Wissenschaftsmuseum eine einschlägige Vortragsreihe.

Und die wird relativ spannend, verspricht man im Deutschen Museum. Allein schon deshalb, weil der wohl bekannteste Astrophysiker Deutschlands, Professor Dr. Harald Lesch, Einstein mit einem Vortrag würdigen wird: „Die Masse macht‘s - und wie“. Wer Lesch schon einmal im Fernsehen erlebt hat, weiß, dass man auch an diesem Abend auf launige Art Hochwissenschaftliches erklärt bekommt. Lesch hat eine große Fangemeinde - für seinen Vortrag wechselt das Deutsche Museum auch sicherheitshalber den Veranstaltungsort: Lesch wird im Audimax der TU München in der Arcisstraße sprechen und nicht im Ehrensaal des Museums, wo die anderen Verannstaltungen der Vortragsreihe stattfinden.

⇒ Achtung: Anmeldung für den Abend mit Harald Lesch ab 16. November unter anmeldung(at)universe-cluster.de

Insgesamt gibt es in der Einstein-Reihe vom 16. bis zum 27. November insgesamt zehn Vorträge. Da geht’s zum Beispiel um „Einstein extrem: Wurmlöcher, Warp-Antrieb und Zeitreisen“, „Gravitationswellen - ein Beben der Raumzeit“, Sternexplosionen und Schwarze Löcher.

Das Museum verspricht: Man muss nicht Astrophysik studiert haben, um die Vorträge zu verstehen.

⇒ Komplettes Programm: www.deutsches-museum.de/information/vortraege/aktuell

Abbildung:
Wenn Harald Lesch doziert, sind die Säle voll. Lesch ist Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator, Professor für Physik an der LMU München und Lehrbeauftragter für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München. (Foto:dpa)

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