Kultur

Egal ob an Wochenende oder unter der Woche, egal welchen Alters: Das neueröffnete NS-Dokumentationszentrum in München zieht Besucher an. (Foto: dpa)

08.06.2015

Run aufs NS-Dokumentationszentrum

Mehr als 60 000 Besucher aller Altersklassen kamen seit 1. Mai in das neueröffnete Haus

Seit seiner Publikumsöffnung am 1. Mai konnte das NS-Dokumentations­zentrum mehr als 60 000 Besucherinnen und Besucher begrüßen. Neben den stark frequentierten Wochenenden und Feiertagen sind auch die Wochentage sowie die Abendveranstaltungen kontinuierlich sehr gut besucht. Täglich kommen Gäste von jung bis alt, Besucherinnen und Besucher aus München und der Umgebung sowie Touristen aus dem In- und Ausland. Das NS-Doku­men­tationszentrum spricht unterschiedliche Gruppen und Interessen an.

Auch die inhaltliche Vielfalt wird gut an­ge­nommen. Neben der Dauer­aus­stellung „München und der National­sozia­lismus“ konnte mit der Sonder­ausstellung „Das Unsagbare zeigen. Künstler als Warner und Zeugen 1914-1945“ eine hochkarätige Kunstsammlung für die ersten Monate gewonnen werden, die bei den Besuchern einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt.

Das Lernforum im ersten Untergeschoss des NS-Dokumentationszentrums wird nicht nur von dem jungen Publikum genutzt. An den großen interaktiven Medientischen und den digitalen Recherchestationen verweilen die Besucher­innen und Besucher, vertiefen die Ausstellungsinhalte oder entdecken inter­aktiv z.B. die Zusammenhänge der einzelnen Bausteine der NS-Ideologie oder der Beziehungsgeflechte der NSDAP.

Erfreulich hoch ist auch die Nachfrage nach den Bildungsangeboten des NS-Dokumentationszentrums. Bereits bis August 2015 sind die Termine für Schul­klassen- und Gruppenführungen ausgebucht. Ab Juni werden zusätzlich speziell ausgebildete Guides die Besuchergruppen betreuen. Auch das Semi­nar­programm startet dann und wartet mit vielen verschiedenen Themen­schwerpunkten auf.

Der Katalog zur Ausstellung „München und der Nationalsozialismus“, erschienen im Verlag C.H. Beck, muss bereits nachgedruckt werden. Besonders beliebt bei den Besuchern sind zudem die kostenlosen, mehr­sprachigen und thematischen Mediaguides sowie die Smartphone App „Orte  Erinnern“, die ab sofort vor Ort oder in den App Stores kostenlos herunter­geladen werden kann. Die App führt zu 119 Orten in München, die in einem direkten Bezug zur NS-Geschichte stehen. So regt das NS-Dokumenta­tionszentrum auch außerhalb des eigenen Hauses zur Auseinandersetzung mit der NS-Zeit an. (BSZ)

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