Kultur

Vom Brechtschen Originaltext und der ursprünglichen Handlung hat Castdorf bei seinem "Baal" vergleichsweise wenig übrig gelassen, so der Vorwurf. (Foto: dpa)

02.02.2015

Suhrkamp-Verlag will "Baal"-Inszenierung verbieten lassen

Die Regierarbeit von Frank Castdorf am Münchner Residenztheater sei eine "nicht-autorisierte Bearbeitung des Stückes von Bertolt Brecht"

Der Suhrkamp Verlag will weitere Aufführungen von Bertolt Brechts Drama "Baal" am Münchner Residenztheater verbieten lassen. Eine Sprecherin des Verlags bestätigte, dass ihr Unternehmen beim Landgericht München eine einstweilige Verfügung gegen die erst kürzlich gestartete Inszenierung von Skandal-Regisseur Frank Castorf beantragt hat. Bei der Regiearbeit handle es sich "um eine nicht-autorisierte Bearbeitung des Stückes von Bertolt Brecht", begründete der Verlag diesen Schritt in einer Stellungnahme.
Das Landgericht wollte sich dazu nicht äußern, nach Verlagsangaben wird eine Entscheidung noch in dieser Woche erwartet. Schon am Freitag steht "Baal" mit Aurel Manthei in der Titelrolle und Bibiana Beglau als Isabelle eigentlich wieder auf dem Spielplan. Residenztheater-Intendant Martin Kusej hatte bereits am Freitagabend mitgeteilt, dass der Verlag einen solchen Schritt gegen sein Haus plane. Ein offizielles Schreiben war am Montagmorgen allerdings noch nicht im Residenztheater eingegangen. (dpa)

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