Kultur

Den muss man bestimmt nicht Gassi führen, allenfalls ab und zu mal abstauben: Mops von Brigitte Kunz. (Foto: Iris Albrecht)

18.11.2015

Tierisches Stelldichein

Ob gefilzte Jagdtrophäe oder modellierter Schoßhund: Das Handwerksmuseum Deggendorf zeigt lauter Kunst-Viecherl

Katze und Maus, Hase und Fuchs geben sich demnächst im Handwerksmuseum Deggendorf ein friedliches Stelldichein. Ob Raubtier oder Haustier, Nutztier oder Schädling – das Museum lädt ab 22. November ein zu einer Tier-Safari der besonderen Art. Exotische Tiere wie Nashorn und Tiger begegnen heimischen wie Ziege und Huhn. Natürlich darf auch der treueste Begleiter des Menschen - der Hund nicht fehlen.

Ausgestellt wird klassisches Spielzeug wie die Schmusetiere von Maria Barleben oder die Spieluhren von Ulrike Kissel. Die Schüler der Berchtesgadener Schnitzschule interpretieren Steckenpferde, aber auch Nussknacker oder Brieföffner neu. Tierskulpturen von Anna Ebenbeck, Andreas Hinder, Julia Tittmann und Ross de Wayne fangen den individuellen Charakter der jeweiligen Tiere ein.

Auf den Hund gekommen

Auf den Hund gekommen sind Uta Kolozcek und Martina Lipowsky. Während Martina Lipowsky real lebende Rettungs-Hunde in Steinzeug porträtiert, sind die modellierten Porzellan-Hunde von Uta Koloczek reine Schoßhunde, die anmutig auf ihren Kissen sitzen.

Gefilzt statt geschossen heißt das Motto von Miriam Stark. Sie fertigt realanatomische Tierköpfe und Jagdtrophäen für die Wand. Ulrike Kissel filzt Rassehunde als Flaschenstöpsel und Eierwärmer, Ingrid Heiduk macht den Hund, aber auch Maus und Hase zur Handtasche.

Pflegeleicht am Hals

Wer pflegeleichte und gezähmte Tiere bei sich tragen will, findet sie hier auch im Schmuck. Tabea Reulecke, malt detailgetreu in Emaille Hasen und Raubkatzen und schmiedet sie zu wunderschönem Halsschmuck. Brigitte Kunz formt Ringe mit heimischen und exotischen Tierköpfen. Christine Bachmeier fertigt Stimmungsschmuck mit gut gelaunten Katzen.

Mundgeblasener Weihnachtsschmuck aus Lauscha, aus der Glasbläserei Michael Haberland, rundet die Ausstellung ab, denn auch am Christbaum sind Tiere nicht mehr wegzudenken. (BSZ)

Ab 22. November. Handwerksmuseum, Maria-Ward-Platz 1, 94469 Deggendorf. Di – Sa 10 – 16 Uhr; So 10 - 17 Uhr.  www.handwerksmuseum–deggendorf.de

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