Kultur

Ballettaufführung HATTRICK im Gärtnerplatztheater in München. (Foto: dpa)

09.03.2015

Ungewöhnlicher Ballettabend

Jubel für eine tänzerische Hommage an den Fußball

Die Zuschauer des ungewöhnlichen Ballettabends des Münchner Gärtnerplatztheaters waren begeister. In der Off-Spielstätte Reithalle waren drei Choreographen den Zusammenhängen von Fußball und Ballett auf den Grund gegangen. Die "Hattrick - drei Fußballstücke" überschriebene Uraufführungsserie hatte am Samstagabend Premiere und verband drei sehr unterschiedliche Stücke modernen Tanztheaters.  
Im ersten Teil mit dem Titel "A Dance Tribute to the Art of Football" hinterfragte der Norweger Jo Strømgren mit Ironie und kleinen Anzüglichkeiten unter anderem Männlichkeitsrituale auf dem Spielfeld und unter der Dusche, wo zum Schluss die ganze Truppe blank zog.
Die schon 1997 entstandene und fürs Gärtnerplatztheater für zehn männliche und weibliche Tänzer adaptierte Choreographie verbindet Formen des neoklassischen und modernen Tanzes mit Pantomime und "eingefrorenen" Spielsequenzen zu einem Soundtrack aus Rock- und Technoklängen, italienischen Opernarien und Stadion-Atmosphäre.
Im zweiten Teil "Cry Boy" von Marco Goecke, einem virtuosen, körperbetonten Solo des US-Tänzers Javier Ubell, sollten die Leiden der Spieler hinter der perfekten sportlichen Performance offen gelegt werden.  
Im dritten Teil "Versus Standard" von Jacopo Godani ging es um "Strukturen und Elemente" des Mannschaftssports, die mit Mitteln des modernen Tanzes nachempfunden wurden.  
Zu dem Dreiteiler gibt es eine Kooperation mit der FC Bayern Erlebniswelt. Dort präsentierten die Tänzer Ausschnitte aus der "Hattrick"-Choreographie. (dpa)

Einen Online-Kommentar verfassen - so geht's

Scrollen Sie einfach ans Ende des Artikels, den Sie kommentieren wollen und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und einen nickname an. Die Nennung Ihres Namens ist freiwillig. Für die Nutzer sichtbar ist in jedem Fall NUR der nickname. Sie müssen sich auch nicht auf unserer Homepage anmelden. Aber unsere Netiquette akzeptieren. Und schon können Sie loslegen!

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!

Neuen Kommentar schreiben

Die Frage der Woche

Frage der Woche KW 42 (2017)

Sollen Arbeitnehmer das Recht haben, auf eine 28-Stunden-Woche zu reduzieren?

Umfrage Bild
 

Lesen Sie dazu in der Bayerischen ­Staatszeitung vom 20. Oktober 2017 auch die Standpunkte unserer Diskutanten:

Jürgen Wechsler, Bezirksleiter IG-Metall Bayern

(JA)

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft

(NEIN)

arrow
Facebook
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

E-Paper
Unser Bayern

Die kunst- und kulturhistorische Beilage der Bayerischen Staatszeitung

Unser Bayern

LesenNachbestellen

Nur für Abonnenten

Shopping
Anzeigen Mediadaten
eaper
E-Paper
ePaper
zum ePaper
Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.