Landtag

Bayerischen Polizisten, die rund um den G7-Gipfel im Einsatz waren, erhalten einen finanziellen und einen Freizeitausgleich. (Foto: dpa)

24.06.2015

G7-Polizisten bekommen freie Tage

Innenausschuss: Der Gipfel auf Schloss Elmau Anfang Juni war teurer als gedacht

Der G7-Gipfel sieben wichtiger Industrienationen auf Schloss Elmau Anfang Juni war unter dem Strich etwas teurer als gedacht. Die tatsächlichen Gesamtkosten könnten zwar noch nicht beziffert werden, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Mittwoch im Innenausschuss des Landtags. Es werde aber gewisse Kostensteigerungen geben. Grund ist unter anderem der erst kurzfristig hinzugekommene Besuch von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und US-Präsident Barack Obama kurz vor Gipfelbeginn in der Gemeinde Krün. Bisher waren 130 Millionen Euro Kosten veranschlagt worden, für allem für die Sicherheit. Der Bund übernimmt davon 40 Millionen Euro.

Polizeibamte können sich 25 Überstunden ausbezahlen lassen

Herrmann und die CSU-Fraktion kündigten am Mittwoch zudem an, dass die bayerischen Polizisten, die rund um den Gipfel im Einsatz waren, dafür einen finanziellen und einen Freizeitausgleich erhalten - "wenn sie dies wünschen". Beamte, die vor Ort waren, können sich demnach 25 Überstunden auszahlen lassen - und die Kollegen, die sie zu Hause vertreten haben, 15. Zudem solle es zwei zusätzliche freie Tage "als Freizeitausgleich für die Einsatzzeit" geben, teilte die CSU mit.

Die Freien Wähler hatten eine entsprechende Anerkennung zuvor bereits mit einem Dringlichkeitsantrag eingefordert. "Umso erfreulicher ist es, dass die Polizeibeamten nun diesen zusätzlichen Freizeitausgleich erhalten, den sie sich durch ihren motivierten und erfolgreichen Einsatz beim G7-Gipfel mehr als verdient haben", frohlockte die stellvertretende Vorsitzende des Innenausschusses im Bayerischen Landtag, Eva Gottstein. Auch die Konsequenz, aufgrund der Festnahmen im Zusammenhang mit den Grenzkontrollen nun vermehrt auf Schleierfahndung zu setzen, sei nachvollziehbar. "Der Einsatz darf jedoch nicht auf Kosten der übrigen Polizeiarbeit gehen." (dpa/BSZ)

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