Landtag

„Alles merken, schnell rechnen, gut kombinieren, geschickt taktieren und eine gehörige Portion Glück sind das Erfolgsrezept beim Schafkopf", sagte Barbara Stamm vor dem Start. Das wichtigeste aber sei die Freude am Spiel. Und die hatten die 112 Teilnehmer im Senatssaal. (Fotos: LBS)

15.05.2014

Und der Schafkopf-Oskar geht an...

Karteln im Landtag: 112 Teilnehmer beim traditionellen Parlaments- und Medien-Schafkopfen - das ist Rekord. Wie sich die Landtagspräsidentin geschlagen hat und wer ganz vorne lag

Sie dürfte eine der begeistertsten Schafkopferinnen im Maximilianeum sein: Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU). Klar also, dass das Parlaments- und Medien-Schafkopfen unter ihrer Schirmherrschaft steht. Unter dem Motto „Karteln für Sternstunden“ sind gestern Abend 112 Schafkopffreunde aus Medien, Politik und Wirtschaft ins Maximilianeum gekommen. Der Sparkassenverband Bayern (SVB) und die Bayerische Landesbausparkasse (LBS) hatten vor 16 Jahren einen Schafkopf-Stammtisch ins Leben gerufen, der seinen Teilnehmerkreis laufend erweitern konnte und nun zum siebten Mal im Bayerischen Landtag zu Gast war.
Heuer allerdings hatte Stamm wenig Glück. Am Ende landete sie mit zwei gewonnenen Soli auf Platz 90. Den Schafkopf-Oskar, eine Bronzefigur, die der Karikaturist Dieter Hanitzsch und die Bildhauerin Angelika-Maria Stiegler gestaltet haben, gewann ein richtiger Profi: der Münchner Adam Merschbacher, Autor des Buches Schafkopf, das anspruchsvolle Kartenspiel. Aber auch für die Landtagspräsidentin war der Abend ein voller Erfolg. Sie freute sich über die große Teilnehmerzahl - und auch darüber, dass 25 Frauen mit am Start waren.
Sieger Merschbacher kam nach zwei Wertungsrunden und 40 Spielen auf fünf gewonnene Soli und 34 Punkte. Bereits zum siebten Mal erhielt er den Schafkopf-Oskar.  Auf den Rängen zwei und drei folgten Andreas Haltmayr aus Augsburg (32 Punkte, zwei Soli) und Ludwig Eiber aus München (30 Punkte, vier Soli). Bester Landtagsabgeordneter im Turnier: Josef Zellmeier (CSU) auf Platz 28. Ex-FDP-Abgeordneter Tobias Thalhammer schaffte es sogar auf Platz 8.
Gespielt wurde übrigens für einen guten Zweck: Die Teilnahmegebühren   kommen der Benefizaktion „Sternstunden“ des Bayerischen Rundfunks zugute. Als „Sternstunden“-Botschafterin nahm BR-Moderatorin Susanne Rohrer den Erlös von 2700 Euro entgegen. (Angelika Kahl)

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