Leben in Bayern

Was darf eine Wiesn-Mass kosten? Münchens CSU-Bürgermeister Josef Schmid fordert eine Bierpreisbremse. (Foto: dpa)

21.03.2017

Streit um Bierpreis eskaliert

Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) sagt Gespräch mit Wirten ab

Der Streit um eine Deckelung des Bierpreises auf dem Oktoberfest in München hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Der Wiesn-Chef und zweite Bürgermeister Josef Schmid (CSU) sagte ein für Mittwoch geplantes Gespräch mit den Wirten ab. Anlass waren Äußerungen von Wirtesprecher Toni Roiderer in der Münchner "Abendzeitung" vom Dienstag. Darin hatte Roiderer dem Wirtschaftsreferenten unter anderem vorgeworfen, "despotisch" zu sein. Weiter sagte Roiderer der AZ: "Der Gott spricht und die Gläubiger müssen zu ihm aufblicken."

Wirte-Chef: "despotischer" Bürgermeister Schmid

"Als Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft geht es mir vor allem darum, eine sachliche und ernste Diskussion zur Reform des Münchner Oktoberfestes zu führen", teilte Schmid am Dienstag mit. "Mit persönlichen Angriffen auf mich als Repräsentant der Landeshauptstadt München hat der Wirtesprecher diese Basis verlassen."

Der Wiesn-Chef will den sonst jährlich steigenden Preis für die Maß drei Jahre lang bei 10,70 Euro deckeln. Zudem möchte er die Wirte mit einer Umsatzpacht zur Kasse bitten und damit zusätzliche Ausgaben der Stadt in Millionenhöhe für Sicherheitsmaßnahmen wegen der Terrorgefahr finanzieren. Um den Wirten entgegenzukommen, hat Schmid vorgeschlagen, die Wiesn um einen Tag zu verlängern. Der Wirtschaftsausschuss will im Mai über die Pläne entscheiden. (dpa)

Einen Online-Kommentar verfassen - so geht's

Scrollen Sie einfach ans Ende des Artikels, den Sie kommentieren wollen und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und einen nickname an. Die Nennung Ihres Namens ist freiwillig. Für die Nutzer sichtbar ist in jedem Fall NUR der nickname. Sie müssen sich auch nicht auf unserer Homepage anmelden. Aber unsere Netiquette akzeptieren. Und schon können Sie loslegen!

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!

Neuen Kommentar schreiben

Die Frage der Woche

Frage der Woche KW 13 (2017)

Soll die Agenda 2010 reformiert werden?

Umfrage Bild
 

Lesen Sie dazu in der Bayerischen ­Staatszeitung vom 31. März 2017 auch die Standpunkte unserer Diskutanten:

Florian Pronold, Landesvorsitzender der Bayern-SPD

(JA)


Emilia Müller (CSU), bayerische Arbeitsministerin

(NEIN)

arrow
Facebook
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

E-Paper
Unser Bayern

Die kunst- und kulturhistorische Beilage der Bayerischen Staatszeitung

Unser Bayern

LesenNachbestellen

Nur für Abonnenten

Shopping
Anzeigen Mediadaten
eaper
E-Paper
ePaper
zum ePaper
Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.