Politik

Zeit fürs Baby: Bayerns Väter nehmen sich die besonders häufig. (Foto: dpa)

14.10.2014

Bayerns Väter sind Vorbild-Papas

Bayerische und sächsische Väter beantragen besondes oft Betreuungsgeld

Beim Elterngeld sind die Väter aus Bayern gemeinsam mit denen aus Sachsen bundesweit Spitze. 38,1 Prozent der bayerischen Männer, die 2012 Vater wurden, haben bis zum März 2014 Elterngeld bezogen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden berichtete, lagen die sächsischen Väter mit 38,2 Prozent nur minimal darüber. Schlusslichter in der Länderübersicht sind Bremen (22%), Nordrhein-Westfalen (21,4%) und das Saarland (18,1%).
Bei den Kommunen erreichte der unterfränkische Kreis Main-Spessart einen Spitzenplatz. Dort nahm fast jeder zweite Vater (48%) die staatliche Leistung in Anspruch. Bei den kreisfreien Städten und Landkreisen lag nur Jena mit 50 Prozent noch besser. Die kommunalen Schlusslichter sind Gelsenkirchen und Neumünster in Schleswig-Holstein: In diesen beiden Städten nahm nur gut jeder zehnte frisch gebackene Vater Elterngeld in Anspruch.

Die wohlhabendsten Väter sitzen in Ingolstadt


Weiterhin fanden die Statistiker heraus, dass in Ingolstadt Väter mit durchschnittlich 1464 Euro im Monat bundesweit den höchsten Anspruch haben. Mit durchschnittlich 1231 Euro lag der Elterngeldanspruch von Vätern wieder deutlich über dem der Mütter mit 883 Euro. Die höchsten Ansprüche hatten Mütter in Heidelberg (1122 Euro), München (1118 Euro) und Frankfurt am Main (1103 Euro). Diese Beträge beziehen sich aber nur auf Väter und Mütter, die vor Geburt ihres Kindes erwerbstätig waren. (dpa)

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