Politik

Nicolas, Susanne und Alexander I.: Die Familie diskutiert viel und gerne über Politik. (Foto: Angelika Kahl)

30.08.2013

Der Flexiquatsch und das zu große C

Bayern vor der Wahl: Was die Parteien den Bürgern bieten und was Bürger erwarten (V/Schluss) – Familien

Von der CSU-Idee Flexibilierungsjahr fürs G8 ist die Münchner Familie I. wenig begeistert. Noch mehr ärgert aber Nicolas (16), dass er nicht wählen darf. Seine Eltern sind sich einig: Bei Themen wie Homoehe, Familienförderung und interkulturelle Toleranz hat die CSU Defizite.

Nicolas weiß, ginge es nach der SPD dürfte auch er seine Kreuzerl am 15. September machen. Die CSU aber hält am Wahlrecht ab 18 Jahren eisern fest. „Ungerecht ist das“, meint der Gymnasiast, der Anfang August seinen 16. Geburtstag gefeiert hat. Viele seiner Altersgenossen seien zwar nicht groß an den bevorstehenden Wahlen interessiert, stellt der Zehntklässler fest. „Aber wie viele ältere Menschen gibt es, die sich ebenfalls nicht für Politik interessieren? Und wählen dürfen sie trotzdem.“
In Nicolas’ Familie wird oft über Politik diskutiert – viel über soziale Aspekte. Auch der „Flexiquatsch“, wie Nicolas’ Mutter, Susanne I., es nennt, ist ein Thema. Nicolas weiß bislang von keinem Mitschüler, der ernsthaft überlegt, in der Mittelstufe freiwillig ein zusätzliches Jahr einzulegen. Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) hatte die Idee, ab dem nächsten Schuljahr die durch das G8 überforderten Gymnasiasten mit dem Flexibilisierungsjahr zu entlasten. Er selbst leide nicht wirklich unter Schulstress, sagt Nicolas und grinst. „Eher mal unter einer gewissen Faulheit.“ Seine Mutter  sagt: „Warum das G8 überhaupt sein musste, habe ich  nie verstanden.“ Bereits in der 6. Klasse eine zweite Fremdsprache zu lernen, sei schon nicht ohne ... (Angelika Kahl)

(Lesen Sie den vollständigen Artikel am Freitag, 6. September, in der gedruckten Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung.)

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