Politik

24.06.2015

Gabriel kommt Seehofer im Energiestreit entgegen

Zwei Leitungen werden kommen - aber anders als geplant

Nach jahrelangem Streit um die vom Bund geplanten zwei Höchstspannungstrassen durch Bayern zeichnet sich ein Kompromiss ab. Zwar sollen sowohl die Suedlink-Trasse als auch die Südost-Kuppelleitung kommen, aber anders als ursprünglich geplant.  
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) berichtete heute in Berlin über die mögliche Lösung: Die Südost-Leitung soll nicht auf einerneuen Trasse, sondern auf einer bereits bestehenden Leitung nach Bayern geführt werden, davon die letzten Kilometer als Erdverkabelung.  Bei der Hauptschlagader der Energiewende, dem 800 Kilometer langen Suedlink, ist Gabriel ebenfalls zu Änderungen bereit.  
Das sei ein weitgehendes Angebot an die bayerische Staatsregierung, die damit den Widerstand der Bürger eliminieren könne, meinte der SPD-Chef. Gabriel gab sich zuversichtlich, dass bei der nächsten Koalitions-Spitzenrunde am kommenden Mittwoch eine Einigung möglich sein wird: "Ich bin sicher, dass wir das am 1. Juli in der Beratung der Koalition hinkriegen werden."  
Eine Einigung auf diesen Kompromiss würde allerdings bedeuten, dass Seehofer mit dem Versuch gescheitert wäre, eine oder beide Leitungen zu verhindern. Der CSU-Chef hatte dafür die Formel "zwei minus x" gewählt. (Carsten Hoefer, dpa)

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