Politik

Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) in neuem Look auf Schloss Elmau. (Foto: dpa)

27.04.2015

Guttenberg schließt Comeback "aus heutiger Sicht" aus

Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) warnt außerdem vor überhöhten inhaltlichen Erwartungen an den G7-Gipfel

Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) denkt derzeit in keiner Weise an eine Rückkehr in die deutsche Politik. «Aus heutiger Sicht schließe ich es aus», sagte zu Guttenberg am Montag bei einer Kundenkonferenz der Deutschen Presse-Agentur auf Schloss Elmau in Oberbayern. Er habe in den vergangenen Jahren alle Extreme des politischen Betriebs durchlebt, sagte er. «Und ich habe relativ wenig Lust, mich diesen Extremen wieder auszusetzen.»

Zu Guttenberg war 2011 wegen Plagiaten in seiner Doktorarbeit zurückgetreten und danach mit seiner Familie in die USA gezogen. Er genieße es dort, ein «sehr ruhiges Leben unter dem Radarschirm» zu führen und wieder Zeit für seine Familie zu haben, sagte er.

Außerdem warnte Guttenberg vor überhöhten inhaltlichen Erwartungen an den G7-Gipfel Anfang Juni auf Schloss Elmau. Trotzdem hob er die Bedeutung des Treffens im Zusammenspiel der sieben führenden westlichen Industrienationen hervor.

Er habe einen solchen Gipfel einmal als hochrangigsten Deklarationsclub der Welt bezeichnet, sagte zu Guttenberg am Montag auf einer dpa-Kundenkonferenz am G7-Tagungsort. «Mehr als Deklarationen können wir auch diesmal nicht erwarten.» Vor allem in der Entwicklungspolitik werde man viele «hehre, schöne Worte» hören, aber viel Enttäuschung bei den Beobachtern «draußen» erleben. Dennoch werde der Gipfel auch «wirkkräftige und starke Elemente haben». (dpa)

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