Politik

Miriam H. mit ihrem iPad. Über Politik informiert sie sich täglich - vor allem via Internet. (Foto: Taschner)

23.08.2013

Hauptärgernis Betreuungsgeld

Bayern vor der Wahl: Was die Parteien den Bürgern zu bieten haben und was sich die Bürger erwarten (IV) - Alleinerziehende

Ob sie am 15. September zur Wahl geht, weiß Miriam H. noch nicht. „Ich bin dabei, mich zu informieren, welche Partei was will“, sagt die alleinerziehende Mutter einer sieben Jahre alten Tochter. Fest steht für sie aber schon jetzt: Die CSU wird sie nicht wählen – auch wegen der CSU-Erfindung Betreuungs-
geld, das die 42-jährige Reiseverkehrskauffrau „total ungerecht“ findet.


Mit ihrer Meinung über die Politik im Allgemeinen und die Politiker im Besonderen weiß sich Miriam H. in guter Gesellschaft: Den Verheißungen der Politiker, sagt die 42-Jährige, „glaube ich wenig“. Das Renommee politischer Mandatsträger – für das Gros der Bevölkerung und eben auch für Miriam H. ist es heillos ramponiert. Die Verwandtenaffäre im Landtag hat sie in ihrem Frust nur bestätigt: „Wütend“ mache sie das, schimpft die Reiseverkehrskauffrau, die im Online-Marketing eines Mietwagenvermittlers arbeitet.

Besonders unglaubwürdig: Die CSU


Für „besonders unglaubwürdig“ hält die alleinerziehendeMuttter einer siebenjährigen Tochter übrigens die CSU, der sie bei bei der Themenwahl beträchtlichen „Aktionsmus“ unterstellt. Doch begeistert ist sie auch von den anderen Parteien nicht. Die Grünen findet sie zu ideologisch, die SPD zu wenig ökologisch, die Piraten zu radikal, die FDP personell uninteressant – und die Freien Wähler kennt sie nicht besonders gut.

Über Politik informiert sich Miriam H. täglich: Über Facebook liest sie die Highlights von Spiegel Online, außerdem die Lokalnachrichten des Münchner Merkur aus ihrer Heimatgemeinde Taufkirchen bei München. Politik, gibt Miriam H. zu, „interessiert mich vor allem in dem Bereich, der mich persönlich betrifft“. Wenn es also um die Belange der Alleinerziehenden geht, „höre ich schon ganz genau hin“. Der Mega-Aufreger für die 42-Jährige: das von der CSU erfundene Betreuungsgeld ... (Waltraud Taschner)

(Lesen Sie den vollständigen Artikel in der gedruckten Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung vom 30. August 2013.)

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