Politik

"Stoppt das Massaker in Kurdistan", forderten die Demonstranten in München. (Foto: dpa)

09.10.2014

Kurden protestieren vor CSU-Zentrale

Hektik in der Nymphenburger Straße: Kurdische Jugendliche forderten mit einem Sitzstreik mehr Einsatz im Kampf gegen die Terrormiliz IS

Etwa 15 kurdische Jugendliche und deutsche Unterstützer haben am Donnerstag mit einem Sitzstreik für Aufregung in der Münchner CSU-Zentrale gesorgt. Sie forderten ein härteres Vorgehen der internationalen Staatengemeinschaft gegen die islamistische Terrormiliz IS. Nach rund eineinhalb Stunden verließen sie das Gebäude und riefen "Stoppt das Massaker in Kurdistan".

Zuvor hatten die Demonstranten mit CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer telefoniert und ihre Forderungen vorgebracht. "Das Gespräch war freundlich und sachlich", sagte Mehmet Tag, einer der Jugendlichen. CSU-Sprecher Simon Rehak sagte: "Herr Scheuer hat deutlich gemacht, dass sich die CSU stark im Kampf gegen IS engagiert."

Die Demonstranten forderten zudem von der deutschen Politik, das Verbot der kurdischen PKK in Deutschland aufzuheben und einen kurdischen Staat anzuerkennen. Auch müsse die Bundesregierung den Kampf der Kurden gegen den IS logistisch, militärisch und politisch unterstützen. In den vergangenen Tagen gab es bereits ähnliche Aktionen in mehreren europäischen Ländern. So waren etwa 50 Kurden in das Brüsseler Europaparlament eingedrungen. In Bielefeld hatten die kurdischen Studenten am Mittwoch die örtliche SPD-Geschäftsstelle vorübergehend besetzt. Im Hamburg und Celle hatte es in dieser Woche mehrfach Gewaltausbrüche bei Kurden-Demonstrationen gegeben. (dpa)

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Kommentare (1)

  1. Super Horsti am 13.10.2014
    Es gibt legale Wege seinen Forderungen Ausdruck zu verleihen. Selbstverständlich müssen die islamischen Kampftruppen gestoppt werden. Man muß nur einmal das Drehbuch der ISIS-Kämpfer lesen um zu wissen wie brisant die Lage ist:

    "Die Nichtmuslime werden von Allah wie das ärgste Vieh betrachtet" - Koransure 8,56

    "Der Lohn der Nichtmuslime, die sich wider Allah und seinen Gesandten empören und sich bestreben, nur Verderben auf der Erde anzurichten, wird sein, daß sie getötet oder gekreuzigt oder ihnen die Hände und Füße an entgegengesetzten Seiten abgehauen oder daß sie aus dem Lande verjagt werden" - Koransure 5, 34

    Dies soll an dieser Stelle reichen. Dennoch ist es keine Art und Weise Hausfriedensbruch zu begehen. Die Polizei soll die Leute schnell wegschaffen und sie sollen kostenpflichtig verwarnt werden.

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