Politik

Die Suedlink-Trasse soll Windstrom von der Nordsee nach Grafenrheinfeld bei Schweinfurt bringen. (Foto: dpa)

10.02.2015

Machtwort von Merkel gefordert

Suedlink-Trasse: Kurs von Seehofer sei unzumutbar

Im der Diskussion um den Bau der Stromtrasse Suedlink fordert Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil ein Machtwort von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Bayern habe kein Veto-Recht und dürfe die Trasse nicht generell infrage stellen. "Es ist an der Zeit, dass die Bundesregierung und die Kanzlerin sehr klar sagen, wo es lang gehen soll", sagte der SPD-Politiker in Hannover. Der Kurs des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) sei für den Netzbetreiber Tennet und für die Menschen entlang der Trassenkorridore "unzumutbar". Die Suedlink-Trasse soll Windstrom von der Nordsee nach Grafenrheinfeld bei Schweinfurt bringen. (dpa)

Einen Online-Kommentar verfassen - so geht's

Scrollen Sie einfach ans Ende des Artikels, den Sie kommentieren wollen und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und einen nickname an. Die Nennung Ihres Namens ist freiwillig. Für die Nutzer sichtbar ist in jedem Fall NUR der nickname. Sie müssen sich auch nicht auf unserer Homepage anmelden. Aber unsere Netiquette akzeptieren. Und schon können Sie loslegen!

Kommentare (1)

  1. Guido Langenstück am 12.02.2015
    Leider mal wieder der allgemein bekannte Eiertanz von Horst Dreh.. äh.. Seehofer. man darf sich fragen, was der 3-monatige Energiedialog überhaupt gebracht hat: konkrete Ergebnisse: Null.
    Ich erinnerne mich noch gut an die Pressekonferenz von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner. Sie sagte: "Es wird zwei Stromtrassen minus X geben." Na bravo! Für diese Erkenntnis wurde drei Monate lang herumdiskutiert.
    Übrigens: Sehr aufschlussreich ist, dass die Verhandlungen in Berlin nicht Aigner, sodern Seehofer führen will. Soviel zur Kompetenz von Ilse Aigner und zum offensichtlich nicht vorhandenen Vertrauen ihr gegenüber von Horst Seehofer. Stellt sich nur die Frage, wofür der bayrische Steuerzahler die mit der Besoldungsgruppe B11 (plus Zulagen) dotierte Frau Aigner überhaupt bezahlt.
    Und jetzt schwadroniert Frau Aigner neuerdings mit der These "Wir brauchen mehr Gaskraftwerke in Bayern".
    Offensichtlich verfolgt sie nicht die aktuellen Nachrichten und weiß offensichtlich auch nicht, wo das Gas in erster Linie herkommt: Rußland.
    Und, wer garantiert uns, dass bei den momentanen Spannungen mit Rußland Wladimir Putin uns den Gashahn nicht bald zudreht (aus Rache wegen der von Deutschland praktizierten Wirtschaftssanktionen gegenüber Rußland)? Die Southstream-Pipeline hat er kürzlich ja schon beerdigt.
    Bei Ilse Aigner fällt mir nur ein Sprichwort ein: "Schuster, bleib bei deinem Leisten": Aigner ist gelernte Radio- und Fernsehtechnikerin und hatte kurze Zeit bei Eurocopter in Donauwörth Hubschrauber verkabelt. Es wäre m.E. gescheiter für sie (und für Bayern) gewesen, wenn sie dort weitergearbeitet hätte.

    Übrigens: Wir brauchen die Stromtrassen.

Neuen Kommentar schreiben

Die Frage der Woche

Frage der Woche KW 42 (2017)

Sollen Arbeitnehmer das Recht haben, auf eine 28-Stunden-Woche zu reduzieren?

Umfrage Bild
 

Lesen Sie dazu in der Bayerischen ­Staatszeitung vom 20. Oktober 2017 auch die Standpunkte unserer Diskutanten:

Jürgen Wechsler, Bezirksleiter IG-Metall Bayern

(JA)

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft

(NEIN)

arrow
Facebook
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

E-Paper
Unser Bayern

Die kunst- und kulturhistorische Beilage der Bayerischen Staatszeitung

Unser Bayern

LesenNachbestellen

Nur für Abonnenten

Shopping
Anzeigen Mediadaten
eaper
E-Paper
ePaper
zum ePaper
Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.