Politik

"Wenn man den Strom im Norden produziert und im Süden verbraucht, wird man ihn irgendwie transportieren müssen", sagte der Präsident des Deutschen Städtetags heute auf einer Kundgebung der Gewerkschaft Verdi in Nürnberg. (Foto: dpa)

08.10.2014

Maly hält Stromtrassen für unverzichtbar

Der Nürnberger Oberbürgermeister forderte zugleich bessere Marktbedingungen für Grundlastkraftwerke

Der Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD), hält die vom bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) abgelehnten Stromtrassen für unverzichtbar. "Wenn man den Strom im Norden produziert und im Süden verbraucht, wird man ihn irgendwie transportieren müssen", sagte der Präsident des Deutschen Städtetags heute auf einer Kundgebung der Gewerkschaft Verdi in Nürnberg. Er könne zwar nicht beurteilen, wie viele Leitungen gebraucht würden. "Aber dass man das ohne Leitungen nicht hinkriegt, das weiß ich auch, ohne Physiker zu sein", sagte Maly. 
Der Nürnberger Oberbürgermeister forderte zugleich bessere Marktbedingungen für Grundlastkraftwerke, die im Gegensatz zu Wind und Sonne ständig Energie liefern können. Er bedaure, dass bisher allein regenerative Energien gefördert würden. Um kommunale Kraftwärmekopplung und Gaskraftwerke wieder rentabel betreiben zu können, sollte der Strompreis neu berechnet werden: Neben der abgenommenen Menge sollte auch der maximal mögliche Verbrauch in den Gesamtpreis einfließen. Zugleich forderte Maly, das Kraftwärmekoppelungs-Gesetz rasch zu reformieren. Das stehe zwar im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD. "Derzeit sehe ich da in Berlin aber nicht allzu viel Bewegung". (Klaus Tscharnke, dpa)

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