Politik

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Uli Hoeneß 2012 bei der Vorstellung eines Integrationsprojektes im Kanzleramt. (Foto: dpa)

14.03.2014

Merkel: "Hoher Respekt" für Hoeneß' Entscheidung

Uli Hoeneß akzeptiert das Hafturteil und legt seine Ämter beim FC Bayern nieder. Respekt für die Entscheidung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geäußert. Lesen Sie hier die Reaktionen weiterer Prominenter aus Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft

Uli Hoeneß akzeptiert seine Haftstrafe von dreieinhalb Jahren wegen Steuerhinterziehung und tritt mit sofortiger Wirkung von seinen Ämtern als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender des FC Bayern München zurück.

"Nach Gesprächen mit meiner Familie habe ich mich entschlossen, das Urteil des Landgerichts München II in meiner Steuerangelegenheit anzunehmen. Ich habe meine Anwälte beauftragt, nicht dagegen in Revision zu gehen. Das entspricht meinem Verständnis von Anstand, Haltung und persönlicher Verantwortung. Steuerhinterziehung war der Fehler meines Lebens. Den Konsequenzen dieses Fehlers stelle ich mich", hieß es in der Erklärung von Hoeneß. Er war am Donnerstag wegen der Hinterziehung von mindestens 28,5 Millionen Euro Steuern verurteilt worden.
"Außerdem lege ich mit sofortiger Wirkung die Ämter des Präsidenten des FC Bayern München e.V. und des Aufsichtsratsvorsitzenden der FC Bayern München AG nieder", schrieb er weiter. "Ich möchte damit Schaden vom meinem Verein abwenden. Der FC Bayern München ist mein Lebenswerk und er wird es immer bleiben. Ich werde diesem großartigen Verein und seinen Menschen auf andere Weise verbunden bleiben solange ich lebe. Meinen persönlichen Freunden und den Anhängern des FC Bayern München danke ich von Herzen für ihre Unterstützung."

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Respekt für diese Entscheidung von Uli Hoeneß geäußert. "Ich kommentiere natürlich Gerichtsentscheidungen nicht, kann aber sagen: Die Tatsache, dass Uli Hoeneß jetzt dieses Urteil so angenommen hat, nötigt mir hohen Respekt ab", sagte Merkel. (BSZ/dpa)

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