Politik

Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer bei seiner Ankunft zur traditionellen CSU-Winterklausur in Wildbad Kreuth. (Foto: dpa)

08.01.2015

"Pegida darf keinen Politiker langweilen"

CSU-Innenexperte Hans-Peter Uhl gibt Horst Seehofer Kontra

CSU-Chef Horst Seehofer erntet Widerspruch aus der eigenen Partei für seine Äußerung, dass ihn die Beschäftigung mit der Pegida-Bewegung eher langweile. Der CSU-Innenexperte Hans-Peter Uhl verwies auf die 18 000 Demonstranten in Dresden und die mindestens zehnmal größere Zahl von Menschen, die ähnlich denken wie die Teilnehmer dort. "Wenn 100 000 oder 200 000 Menschen so denken, dann darf das keinen Politiker langweilen", mahnte Uhl am Rande der CSU-Winterklausur im oberbayerischen Wildbad Kreuth. Er rief dazu auf, mit den Menschen zu reden und deren Ängste ernst zu nehmen.
Vor Beginn der CSU-Klausur versuchte CSU-Chef Horst Seehofer, die Debatte zur Pegida-Bewegung einzufangen. "Wir reden da viel zu viel drüber", sagte er am Mittwoch in Wildbad Kreuth. Das Ausmaß der Diskussion sei "überhaupt nicht angebracht". Es sei unangemessen über die Alternative für Deutschland (AfD) und Pegida "täglich zu schreiben, zu senden, zu reden". Und er ergänzte: "Das beschäftigt mich jetzt wirklich nicht. Wir haben unsere saubere, eigene Politik. Dafür werben wir in der Bevölkerung und hören stark in die Bevölkerung hinein, was die Menschen bewegt. Aber ich beschäftige mich jetzt nicht regelmäßig mit Pegida und AfD - das langweilt mich eher." (dpa)

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