Politik

Ministerpräsident Horst Seehofer verleiht in der Münchner Residenz Gloria Fürstin von Thurn und Taxis den Bayerischen Verdienstorden. (Foto: dpa)

17.12.2014

Verdienstorden für Gloria von Thurn und Taxis

Er ist sehr begehrt: der Bayerische Verdienstorden. Heuer ging er an 53 Persönlichkeiten

Große Ehre für Gloria Fürstin von Thurn und Taxis und die Wiener Schauspielerin Christiane Hörbiger: Beide Frauen sind am Mittwoch in München mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet worden. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) überreichte im Antiquarium der Münchner Residenz auch an den Berliner Schauspieler Herbert Knaup einen Bayerischen Verdienstorden, der in diesem Jahr 53 Persönlichkeiten zugesprochen worden war.  
Einen Verdienstorden bekam auch der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, der Münchner Erzbischof und Kardinal Reinhard Marx. Zu den Ausgezeichneten gehörten auch der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Marcel Huber, und Peter Schmalz, der frühere Chefredakteur des CSU-Organs "Bayernkurier" sowie MAN-Chef Georg Pachta-Reyhofen und Bernd Rauch, Ehrenpräsident des FC Bayern.

Jetzt gibt es insgesamt 1717 lebende Träger des Ordens

Der Bayerische Verdienstorden wurde 1957 ins Leben gerufen. Er wird "als Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk" verliehen, wie es in Artikel 1 des entsprechenden Gesetzes heißt. Eine Besonderheit dieser Auszeichnung ist es, dass die Zahl der lebenden Ordensträger auf 2000 begrenzt ist. Mit den neu Ausgezeichneten gibt es 1717 lebende Träger des Bayerischen Verdienstordens.
Auch der Grünen-Politikerin und Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth sowie dem früheren polnischen Außenminister Wladyslaw Bartoszewski war ein Verdienstorden zugesprochen worden, sie konnten aber nicht zu der Feierstunde kommen. Den Festvortrag hielt der Münchner Verleger Dirk Ippen.
Auf Oberbayern entfiel mit 24 neuen Ordensträgern fast die Hälfte der Auszeichnungen. Sieben Verdienstorden gingen nach Oberfranken, sechs nach Schwaben, fünf in die Oberpfalz, je drei nach Niederbayern und Mittelfranken und nur zwei nach Unterfranken. Drei Orden wurden über die weiß-blauen Landesgrenzen hinaus vergeben. (dpa)

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