Politik

Nicht anfassen! Manchen Männern muss man das leider überdeutlich nahebringen. (Foto: dpa)

10.11.2017

"Wir brauchen Integrationskurse der verschärften Art"

Inge Bell, Vizevorsitzende der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes, über sexuelle Übergriffe, rechtliche Konsequenzen und das Frauenbild männlicher Flüchtlinge

Sexuelle Übergriffe und Gewalt: Fast täglich kommen derzeit neue Vorwürfe ans Licht. Was ist die Ursache der Enthüllungslawine, wie kann man übergriffiges Männerverhalten eindämmen, was kann der Gesetzgeber tun? Über diese und andere Fragen sprachen wir mit Inge Bell, Vizevorsitzende der deutschen Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes.

BSZ: Frau Bell, zurzeit geht es Schlag auf Schlag: der US-Filmproduzent Harvey Weinstein, der Schauspieler Kevin Spacey, drei britische und ein österreichischer Politiker – immer mehr sexuelle Übergriffigkeiten werden gemeldet. Warum gerade jetzt?
Inge Bell: Die Zeit ist einfach reif. Die Sensibilität, was sexuell übergriffiges Verhalten betrifft, nimmt deutlich zu. Dafür sehe ich verschiedene Ursachen: Da ist einmal die generelle Benachteiligung von Frauen, etwa bei den Themen Bezahlung oder Karrierechancen. Eine große Rolle spielt außerdem die wachsende Social-Media-Aktivität – über soziale Netzwerke können derlei Vorwürfe sehr schnell verbreitet werden. Auch die Vorkommnisse der Kölner Silvesternacht des Jahres 2015, als massenhaft sexuelle Übergriffe von Flüchtlingen gemeldet wurden, haben die Sensibilität für das Thema erhöht. Genauso wie die Nein-heißt-Nein-Kampagne, die vergangenes Jahr in eine Rform des Sexualstrafrechts mündete. Ich glaube außerdem, dass auch Donald Trumps Prahlen mit sexuellen Übergriffen dazu beitrug, dass viele Frauen sagen: Jetzt reicht es!

BSZ: Es gab bereits vor vier Jahren die Kampagne „#Aufschrei“, ausgelöst von Vorwürfen einer Journalistin gegen den FDP-Politiker Rainer Brüderle. Aber die ist dann wieder erlahmt.
Bell: Das stimmt. Aber wegen vorgenannter Gründe bin ich zuversichtlich, dass die #me too-Kampagne nicht wieder ein medialer Rohrkrepierer wird.

BSZ: Sie erwähnten gerade Donald Trump. Wie kann es sein, dass in einem politisch so korrekten Land wie den USA ein Mann Präsident wird, der damit angíbt, dass er Frauen begrapscht?
Bell: Weil wir immer noch in patriarchalen Zeiten leben, in denen selbst ein proletenhaft agierender Mann mehr gilt als eine noch so brillante Frau. Es ist doch so: Ein Mann wird so lange für kompetent gehalten, bis das Gegenteil bewiesen ist, bei Frauen funktioniert es andersherum.

"Sexuelle Gewalt ist ein Tabuthema. Deshalb wird hier auch relativ wenig geforscht"

BSZ: Das Datenmaterial zu sexuellen Übergriffen ist spärlich. Mal heißt es, jede zweite Frau sei betroffen, mal liest man, das sei praktisch jeder Frau schon mal passiert. Von welcher Größenordnung gehen Sie aus?
Bell: In der Tat gibt es hierzu sehr wenig Studien. Einfach deshalb, weil das ein Tabuthema ist. Ich würde mir sehr wünschen, dass hier mehr geforscht wird.

BSZ: Was raten Sie betroffenen Frauen?
Bell: Ganz wichtig ist es, sich schon, bevor etwas vorfällt, zu überlegen: Wie verhalte ich mich in einer entsprechenden Situation? Wenn man das gedanklich durchspielt, ist man besser darauf vorbereitet, die Situation verliert den Schockmoment. Man könnte sich zum Beispiel vornehmen, ganz laut zu sagen: Nehmen Sie die Hand weg! Bei Vorkommnissen im Job: das Gespräch mit der Führungskraft suchen. Oder derjenigen über ihr. Oder zu einer Frauenbeauftragten oder Fachberatungsstelle gehen.

BSZ: Gelegentlich hört man Sätze wie diesen: Frauen, die sexuell belästigt werden, sind selbst schuld, sie müssen halt klare Grenzen setzen.
Bell: Das ist natürlich Unsinn. Einfach zu sagen, seid mutig und schlagfertig, ist nicht die Lösung. Männer müssen lernen, auf ihre Übergriffigkeit ganz zu verzichten.

"Ein Verbot sexistischer Werbung wäre mal ein Anfang"

BSZ: Wie? Braucht es strengere Gesetze?
Bell: Ja. Wir fordern ein Verbot sexistischer Werbung. Weil wir der Meinung sind, dass solche Werbung viele Männer und Jugendliche in ihrer Vorstellung, Mädchen und Frauen seien Sexualobjekte, bestärkt.

BSZ: Also keine Unterwäschewerbung mehr?
Bell: Doch, natürlich kann man für Unterwäsche werben, mit einer Frau, die Dessous oder einem Mann, der Unterhosen trägt. Das ist in der Regel nicht sexistisch, weil es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Produkt und dem jeweiligen Körper. Aber wenn man mit einer halbnackten Frau wirbt, und es geht um Autoreifen oder Technikprodukte, dann fehlt dieser Zusammenhang. Um solche Werbung geht es. In Städten wie Paris, Genf oder London ist das bereits verboten. Warum nicht bei uns? Wobei die Kommunen, wenn sie wollten, bereits jetzt handeln könnten: Deutsche Städte können sexistische Plakate durchaus verbieten, solche Plakate entfernen lassen und von dem werbenden Unternehmen ein Bußgeld verlangen. Aber sie tun es nicht.

BSZ: Sind weitere Gesetzesänderungen denkbar?
Bell: Natürlich könnte man im Fall von sexueller Gewalt auch über eine Beweislastumkehr nachdenken. Wenn es keine Zeugen gibt, ist es ja sehr schwer, so etwas zu beweisen. Man kann auch über anderes nachdenken – da sollten sich Juristen einfach mal Gedanken machen.

BSZ: In welchen Bereichen ist es besonders schlimm? Politik, Privatunternehmen, Behörden?
Bell:l In all den Bereichen, die Männedomänen sind. Und das sind die meisten. Also: Unternehmen, vor allem die Technikbranche, das Filmbusiness, Werbung, Politik. Weniger betroffen ist der psychosoziale Bereich, in dem vorwiegend Frauen arbeiten. Aber auch dazu gibt es keine belastbaren Studien.

BSZ: Wie steht Deutschland bei der Zahl der sexuellen Übergriffe im internationalen Vergleich da? 
Bell: Jedenfalls besser als die USA und andere Länder. Wir haben immer schon eine vernünftigere Gleichstellungspolitik gemacht, und wir hatten die 68-er Revolution. Die hat Frauenrechte ja durchaus befördert. Die USA zum Beispiel hatten das nicht. Zudem gilt die Maxime „Rassismus schlägt Sexismus“. Was bedeutet: Ein rassistischer Vorwurf wiegt immer schwerer als ein sexistischer. Und die USA haben ein ernstes Rassismus-Problem.

BSZ: Das hat Deutschland inzwischen auch. Viele Menschen regt auf, dass männliche Flüchtlinge beim Thema sexuelle Übergriffe unter Generalverdacht stehen.
Bell: Wir müssen aber darüber reden, dass viele Männer zu uns kommen mit einem streng bis extrem patriarchalischen Weltbild. Und das wird natürlich zu Problemen führen. Das zu verschweigen, wäre grob fahrlässig. Viele Männer aus muslimischen Ländern lernen leider: Eine Frau hat mir zu Diensten zu sein. Und dieses Frauenbild bringen sie mit zu uns. Darüber muss man sprechen, man muss aufklären und auch handeln.

BEZ: Wie?
Bell:  Wir brauchen Integrationskurse der verschärften Art, und zwar von Anfang an, bereits in den Erstaufnahmeeinrichtungen. Keinesfalls darf man hier Kompromisse machen aus politischem Kalkül, indem man zögert, verharmlost oder schweigt. Wir in Deutschland haben uns die Frauenrechte hart erkämpft, wir dürfen nicht zulassen, dass das jetzt zurückgedreht wird. Frauenrechte sind Menschenrechte. Ich sage ganz klar: Menschen, die das konsequent anders sehen, dürfen nicht Teil unserer Gesellschaft werden.
(Interview: Waltraud Taschner)

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Kommentare (6)

  1. Birgit Gärtner vor 1 Woche
    Danke, Inge <3
  2. Stevens vor 1 Woche
    Typisch selbsternante Frauenrechtlerin.
    Specy hat wohl hauptsächlich Männer belästigt weil er kein Interesse an Frauen hat aber die Frauen sagen „es reicht.
    Am besten wird die Stelle der Beweisumkehr. Jetzt muss man also nicht mehr die Schuld Nachweisen sondern die Unschuld obwohl jeder/jede eine Tat behaupten kann und eine Unschumd faktisch nicht Nachweisbar ist?
    Wie soll man auch Nachweisen das man XY nicht an Poo gegriffen hat? Zeugen gibt es nicht (weil es nie passiert ist) also ist man Schuldig.
  3. Nina vor 1 Woche
    In der aktuellen Diskussion wird bisher ein wichtiger Bereich, der für sexuelle Übergriffe in hierarchischer Struktur anfällig ist, der Sport, hauptsächlich der Leistungssport, außer Acht gelassen. Hier haben häufig männliche Trainer und Betreuer die Entscheidungsgewalt über die Zulassung von jungen Sportlerinnen zu Förderkadern, Landes- und internationalen Wettbewerben. Vor einigen Jahren gab es die Debatte und neue Regelungen zu Pädophilie im Sport, das Problem setzt sich aber mit volljährigen jungen Menschen fort.
  4. Birgit Ebel vor 1 Woche
    Vielen Dank an Inge Bell für diese klare Position. Es ist wichtig, zu dieser verbreiteten Problematik Stellung zu beziehen. Frauen sind häufig in einer gegenüber Männern unterlegenen Position und auch da wird gezielt sexualisierte Gewalt ausgeübt. In diesen Fällen fürchten die betroffenen Frauen berufliche Nachteile und den Verlust ihres Arbeitsplatzes, wenn sie von den Gewalterlebnissen berichten oder sie anzeigen. Hinzu kommt die Scham über solche entwürdigenden Erfahrungen zu sprechen.
    Der Artikel zeigt, dass Frauen aber auch Ängste haben (müssen), sexualisierte Gewalt erleben zu müssen, von Männern, die Gesellschaft und sozial ihnen unterlegen sind. Damit sind hergeflüchtete Männer angesprochen, die hier selbst Schutz vor staatlicher Gewalt, vor Verfolgung, Krieg und Terror suchen. Potenziell betroffen sind hier grundsätzlich alle Frauen: Frauen und Mädchen, die selbst in Flüchtlingsheimen leben, Frauen, die dort angestellt oder ehrenamtlich arbeiten und Frauen, die mit geflüchteten Männern im Alltag konfrontiert sind und die dann zum Opfer der oft frauenfeindlichen und patriarchalen Erziehung und Kultur der Herkunftstländer werden. Auch darüber muss gesprochen und es müssen konsequente Maßnahmen und Sanktionen gegen solche getroffen werden. Diese Problematik darf nicht den Rechtspopulisten, den Nazis, der ADF, der PEGIDA und anderen Menschenfeinden überlassen werden, die zumeist ihrerseits frauenfeindliche Haltungen vertreten und nun die Verteidigung der Frauenrechte benutzen, um ihren Rassismus hemmungslos zu verbreiten. Sexualisierte Gewalt zerstört die Grundlage des Zusammenlebens der Geschlechter. Sie zerstört das Selbstvertrauen der Mädchen und Frauen (und auch das von Jungen und Männern, wo diese auch zu Opfern gemacht werden - zumeist auch von anderen Männern). Sie zerstört den Glauben an ein friedliches Zusammenleben in einer Gesellschaft vielfältiger Kulturen. Sie befördert Hass und Ressentiments gegen Zugewanderte, Andersdenkende, Angehörige anderer Kulturen und Religionen. Das ist genau das, was Frauen aus sozialen Bewegungen und Kontexten, die Menschen in Not - das sind Geflüchtete - nicht wollen und wogegen sie individuell oder in Organisationen ankämpfen. Sie spaltet die Gesellschaft. Die Unterstellung, dass Frauen sich sexualisierte Gewalt ausdenken, um sich wichtig zu machen oder um einem Mann einfach nur so zu schaden, macht Opfer zu Täterinnen. Eine Veröffentlichung oder Anzeige erlebter sexualisierter Gewalt erfordert großen Mut. Viele haben den aus genannten Gründen nicht.
    Sie werden oft mit Häme und Hass überschüttet. Es werden ihnen AFD-Nähe und Fremdenhass unterstellt und sie werden oft verhöhnt.
    Es ist wichtig, über das breite Spektrum dieser Form der Gewalt zu sprechen und ein Klima herzustellen, in dem Frauen mit Unterstützung, Sensibilität und Verteidigung ihrer Rechte auf körperliche Unversehrtheit und Würde rechnen können. Und auch Männer, aufgeklärte Männer, sollten ihnen zur Seite stehen. Manche erkennen dies erst, wenn die eigene Tochter, Schwester, Frau, Mutter oder Freundin durch sexualisierte Gewalt angegriffen und gedemütigt wurde. Und manche erkennen es selbst dann nicht. Sie machen das Opfer (aus ihrer eigenen Familie und nahen Umfeld) zur (Mit-)Schuldigen, das es angeblich provoziert habe, es gewollt oder "verdient" habe....oft weil es zu der Tradition dieser Ethnien, Gruppen und Gesellschaften gehört, Frauen als Menschen zweiter Klasse zu sehen, die zur verfügbaren Ware oder Beute gemacht werden. Hier darf es keinerlei Toleranz geben. Die Täter sind zu verurteilen, zu sanktionieren und es sollte ihnen auch Abschiebung drohen, wenn hier keinerlei Einsicht besteht und mit fortgesetzter Gewalt gerechnet werden muss.
    Das sage ich mit Überzeugung - als Frau mit einer linksorientierten und ansonsten großen Bereitschaft, Menschen aus anderen Ländern und Kulturen in unserer Demokratie aufzunehmen. Unsere Frauenrechte sind hart erkämpft - und sie müssen verteidigt werden. Frauenrechte sind Menschenrechte. Ich bin übrigens im Sommer bei Terre des Femmes eingetreten, weil ich die Haltung dieser Organisation teile und ihr Engagement sehr schätze. ES darf keinen Kulturrelativismus geben, demgemäß Gewalt und Formen der Diskriminierung und Andersbehandlung gegen Frauen und Mädchen gerechtfertigt und hingenommen wird - mit dem Verweis, dass man die kulturelle Tradition zu akzeptieren habe. Ob es da nun um Akzeptanz von Verschleierung und sogar Vollverschleierung von Frauen und sogar minderjährigen Mädchen geht, um die Verweigerung ihre Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, an Bildung, am Sport, im Schwimmunterricht, um Zwangsverheiratung, Kinderehen, die Heirat mit mehreren Frauen, Genitalverstümmelung und weitere Erscheinungen. Dagegen muss sich eine aufgeklärte Gesellschaft stellen und sie muss Gleichberechtigung verteidigen.
    Und als Lehrerin sage ich auch: Frauenrechte und Menschenrechte, die unteilbar sind, müssen echter Bestandteil der Erziehung in Schulen und den Angeboten der Integrations- und Sozialarbeit sein. Hier müssen viel mehr Fortbildungen und Schulungen stattfinden. Demokratiefeindlichkeit, Angriffe auf das Selbstbestimmungsrecht und sexualisierte Gewalt sind zu ahnden! Ohne wenn und aber!
  5. Susi81 vor 1 Woche
    Mir kann ein Mann gern mal auf den Hintern schauen (muss ja nicht gleich Anfassen) und sagen, dass ihm gefällt was er sieht, wenn er mir dafür etwa die schieß schwere Mineralwasserkiste in die dritte Etage hoch trägt. So ein galanter Macho ist mir lieber als die megakorrekten Schluffis heutzutage allerorten.
  6. Becks vor 1 Woche
    Vielen Dank für diesen Artikel, der es auf den Punkt bringt. Vor allem dieses Thema brennt mir unter den Nägeln: "Bell: Wir müssen aber darüber reden, dass viele Männer zu uns kommen mit einem streng bis extrem patriarchalischen Weltbild. Und das wird natürlich zu Problemen führen. Das zu verschweigen, wäre grob fahrlässig. Viele Männer aus muslimischen Ländern lernen leider: Eine Frau hat mir zu Diensten zu sein. Und dieses Frauenbild bringen sie mit zu uns. Darüber muss man sprechen, man muss aufklären und auch handeln." Es ist an der Zeit, dass man nicht mehr direkt in die rechte ecke gestellt wird, wenn man die Problematik benennt. Damit ist nämlich niemandem geholfen, vor allem nicht den Frauen!

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