Wirtschaft

Freuen sich über die Fördergelder für das bayerische Handwerk (v.l.): LfA-Vizechef Thies Claussen, Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Handwerkstag-Präsident Heinrich Traublinger. (Foto: LfA)

31.07.2014

175 Millionen Euro Förderkredite für bayerische Handwerker

Geld fließt in moderne IT, neue Maschinen und Erweiterungen

Die LfA Förderbank Bayern hat Handwerksbetrieben im ersten Halbjahr 2014 rund 175 Millionen Euro an zinsgünstigen Krediten zugesagt. Die Mittel gingen an über 800 kleine und mittlere Unternehmen, die damit Investitionen in Höhe von rund 245 Millionen Euro verwirklichen konnten – im Durchschnitt investiert jeder geförderte Betrieb rund 300.000 Euro in seine Zukunft.

„Handwerksbetriebe müssen investieren, um sich zum Beispiel für die Digitalisierung und den internationalen Wettbewerb fit machen. Mit Hilfe der staatlichen Förderung konnten die Firmen 16.000 Arbeitsplätze sichern und 560 neue Jobs schaffen“, erklärte Bayerns Wirtschaftsministerin und LfA-Verwaltungsratsvorsitzende Ilse Aigner (CSU) bei einem Treffen mit Handwerkstag-Präsident Heinrich Traublinger und LfA-Vizechef Thies Claussen.

„Allein im ersten Halbjahr investierten die Betriebe insgesamt 1,38 Milliarden Euro in ihre Zukunft. Dabei bauen unsere Handwerker sehr stark auf die Förderung der LfA, weil sie äußerst zinsgünstig und schnell bei der Finanzierung hilft“, betonte Traublinger.

„Mehr als jeder sechste Euro, den bayerische Handwerker in ihre Betriebe investieren, ist mit einem Förderkredit finanziert. Die Unternehmen nutzten das Geld zumeist für Modernisierungen, Erweiterungen und Energieeffizienzmaßnahmen. Das Handwerk handelt nachhaltig“, sagte Claussen.

Die LfA ist die staatliche Spezialbank zur Förderung des Mittelstands in Bayern. Die Förderkredite werden grundsätzlich bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese ausgereicht. Um den Wirtschaftsstandort Bayern zu stärken, unterstützt die LfA auch kommunale Infrastrukturvorhaben. (BSZ)

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