Wirtschaft

Burger King ist sich mit seinem Franchisenehmer Yi-Ko nicht einig geworden. (Foto: dpa)

10.12.2014

3000 Burger-King-Beschäftigte vor ungewisser Zukunft

Burger-King-Franchisers Yi-Ko stellt Insolvenzantrag

Die Anwälte des umstrittenen Burger-King-Franchisers Yi-Ko haben den Insolvenzantrag für die Betreibergesellschaft der 89 geschlossenen Filialen bestätigt. "Wir haben bis zuletzt intensiv verhandelt. Es ist sehr bedauerlich, dass die Parteien am Ende nicht zu einer wirtschaftlichen Einigung gefunden haben", erklärte die von Yi-Ko beauftragte Kanzlei Graf von Westphalen am Mittwoch in München.

Die Fast-Food-Kette habe sich am Ende doch entschieden, an dem Lieferstopp für die betroffenen Restaurants festzuhalten. Yi-Ko Gesellschafter Alexander Kolobov sei Burger King während der Verhandlungen in allen arbeitsrechtlichen Themen einschließlich der Tarifbindung für alle Restaurants entgegengekommen und auch zu erheblichen Investitionen bereit gewesen, hieß es. Für die zu Yi-Ko gehörende Betreibergesellschaft Burger King GmbH sei deshalb am Mittwochnachmittag Insolvenzantrag gestellt worden.

"Wir hoffen, dass die Belieferung der Restaurants unmittelbar nach der Bestellung des Insolvenzverwalters wieder aufgenommen wird, damit die Restaurants so schnell wie möglich wieder geöffnet werden können." Die Zahlung der Novembergehälter für die rund 3000 Beschäftigten sei im Insolvenzverfahren "jedenfalls gesichert". (dpa)

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