Wirtschaft

10.06.2011

Abdeckung von Solarzellen

Fraunhofer-Preis

Sabine Amberg-Schwab vom Fraunhofer-Institut für Silicatforschung (ISC) Würzburg und Klaus Noller vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpa-ckung (IVV) Freising errangen einen der drei Joseph-von-Fraunhofer-Preise 2011, verbunden mit 20.000 Euro. „Eine Barrierewirkung gegen Sauerstoff und Wasserdampf, die wesentlich besser ist, als sich allein aus der Addition der beiden Schichten erwarten ließe“ bietet ihre neue Beschichtungsfolie, sind Amberg-Schwab und Noller sicher.
Die Folie, eine Kombination aus dem am ISC entwickelten Lack ORMOCER und Siliziumoxid, kann laut den beiden Forschern „die aktiven Schichten von Dünnschicht-Solarzellen vor Umwelteinflüssen abschirmen“ und gläserne Modulabdeckungen ersetzen. Mit dem patentierten Verfahren seien langlebige Photovoltaikmodule von der Rolle zu produzieren: Auf Kunststofffolie gedruckte Solarzellen werden anschließend mit den neuartigen Barrierefolien verkapselt.
Die „kostengünstig und umweltfreundlich“ herzustellende Schicht ist laut ISC und IVV „bei 85 Grad Celsius und 85 Prozent Luftfeuchte stabil“, damit „die Solarzellen auf Dach oder Fassade den extremen Wetterbedingungen und Temperaturen möglichst lange standhalten“.
Isovoltaic, ein österreichischer Industriepartner der Forscher, meldet bereits „vielversprechende Testergebnisse“ bezüglich der Folienalterung. (WRA)
www.isc.fraunhofer.de
www.ivv.fraunhofer.de

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