Wirtschaft

Vom Fluggast zum Ehrengast: Wilhelm Greulich (2. von rechts) stand als fünfmillionster Passagier am Donnerstag im Mittelpunkt. Unser Bild zeigt ihn mit (von links) Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, der ebenfalls mit der Maschine zu einem Geschäftstermin flog, Ehefrau Franziska Greulich und Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. (Foto: Allgäu Airport)

05.06.2014

Allgäu Airport begrüßt den fünfmillionsten Passagier

Freiflug und ein Jahr Parken für den Ehrengast

Der heutige Donnerstag ging für Wilhelm Greulich gut los: Eigentlich wollte der Elektroinstallateur aus Weil-Adelshausen im Kreis Landsberg am Allgäu Airport „nur“ mit Germanwings zum Innung-Obermeistertreffen nach Berlin fliegen. Begleitet von seiner Frau Franziska, die die Geschäftsreise des Gatten als Städtetrip nutzt. Doch dann geschah Unerwartetes: Wilhelm Greulich erwies sich als der fünfmillionste Fluggast in der nunmehr fast siebenjährigen Geschichte des höchst gelegenen Verkehrsflughafen Deutschlands. Am 28. Juni 2007 startete die Fluggesellschaft TUIfly die erste Maschine nach Berlin. Der nunmehr fünfmillionste Fluggast, der den nahegelegenen Airport auch wegen seiner Übersichtlichkeit gern nutzt, kann der den Wochenend-Trip bald wiederholen. Denn von der Fluggesellschaft Germanwings erhielt er einen Fluggutschein und vom Airport ein Jahr kostenloses Parken am Flughafen. „Mit fünf Millionen Passagieren sind wir angesichts nicht einfacher Rahmenbedingungen sehr zufrieden“, betont Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Zu den aktuellen Widrigkeiten des Marktes zählt er weiterhin die geltende nationale Luftverkehrssteuer, die gesamteuropäisch agierende Fluggesellschaften wie Ryanair und Wizz Air veranlasse, ihr Wachstum in Ländern mit einer günstigeren Kostenstruktur zu forcieren. Daher sei es umso wichtiger, mit der Fluggesellschaft Germanwings einen Partner gewonnen zu haben, der auf den deutschen Markt fokussiert ist. Auch die politischen Turbulenzen in der Ukraine lassen Bayerns dritten Verkehrsflughafen nicht unberührt. Die Zahl der wöchentlichen Flüge nach Kiew wurde reduziert, die Verbindung ins Krisengebiet Donezk vorerst gestrichen.

Zu den Pluspunkten rechnet Schmid die innerdeutschen Flüge mit Germanwings nach Berlin und Hamburg, die sich ebenso wachsender Beliebtheit erfreuen wie das neue Reiseportal flymemmingen.de, das der Flughafen ins Leben gerufen hat. Auch die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern wie der Allgäu GmbH und Werbekampagnen für „Flieg ins Allgäu“ in Hamburg und Berlin nutzten den Standortvorteil der Tourismusregion, um weitere Gäste auf diesem Weg zu einem ‚Besuch im Süden bewegen zu können „Als großen Erfolg verbuchen wir die Steigerung der Auslastung“, betont Schmid. Sie sei im letzten Jahr um 16 Prozent von 68 auf 79 Prozentpunkte gewachsen. So saßen im Durchschnitt in jedem Flugzeug, das in Memmingen gestartet und gelandet ist, 147 Passagiere. Insgesamt wird der Allgäu Airport zurzeit von sechs Fluggesellschaften regelmäßig angeflogen. Neben Ryanair und Wizz Air handelt es sich dabei um Germanwings, Intersky, Fly Niki und TUIfly. Zudem werden Charterflüge v on und nach Memmingen durchgeführt. So beispielsweise letzte Woche Thomas Cook Belgium und Luxair nach Lourdes. (Stefan Stremel)

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