Wirtschaft

Sonnfried Weber und sein BayBG-Team investieren auch in Handwerksbetriebe. (Foto: Schweinfurth)

06.02.2015

„Anrufen oder E-Mail schicken genügt“

Über die BayBG können Handwerker Investitionen für ihren Betrieb finanzieren

Wenn Handwerker Kapital brauchen und die Hausbank nicht mitspielt, gibt es einen Ausweg. Die BayBG, Bayerische Beteiligungsgesellschaft aus München, die seit mehr als vier Jahrzehnten für die Beteiligungsfinanzierung des heimischen Mittelstands steht, bietet seit nunmehr zwei Jahren ein Programm speziell auch für Handwerk, Handel und Gewerbe (KHHG). Darüber sprachen wir mit Sonnfried Weber, Sprecher der BayBG-Geschäftsführung.

BSZ: Herr Weber, wie komme ich als mittelständischer Unternehmer oder Handwerker an Geld bei der BayBG?
Weber: Ganz einfach: Anruf oder E-Mail genügt.

BSZ:
Aber das ist doch nicht alles?
Weber: Nein, wir brauchen selbstverständlich einige Angaben, damit wir die Firma verstehen und eine Idee davon kriegen, was sie macht und vor allem wo sie sich hin entwickelt.

BSZ: Das heißt?
Weber: Im ersten Schritt müssen wir wissen, was der Betrieb produziert, oder welche Dienstleistung er erbringt. Dann müssen wir die Unternehmensgröße kennenlernen, wissen, wo die Kunden sind und wie viele. Denn wenn ein Unternehmen nur einen Kunden hat, wird es schwierig. Mitarbeiterzahl und Umsatzgröße sind ebenfalls wichtig für uns zu wissen, wie, was das Unternehmen machen will.

BSZ: Wozu all diese Angaben?
Weber: Damit wir es in die richtige Abteilung bei uns weiterleiten können. Denn wir haben allein zwei Abteilungen für die Finanzierung von Wachstumsprojekten. Dann haben wir ein Segment Innovation, da geht es vor allem um Venture Capital, also Risikokapital. Und wir haben eine Abteilung, die sich um Unternehmensnachfolge kümmert. Dort kommen die Themen Management-Buy-in oder Management-Buy-out zum Tragen. Außerdem haben wir noch eine Spezialabteilung, die sich um notleidende Unternehmen kümmert – neudeutsch: Turnaround...(Interview: Ralph Schweinfurth)

(Lesen Sie das vollständige Interview in der gedruckten Ausagbe der Bayerischen Staatszeitung vom 6. Februar 2015.)

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