Wirtschaft

In den USA zog die Nachfrage nach Audi-Fahrzeugen kräftig an, trotz der Affäre um manipulierte Dieselabgaswerte. (Foto: Audi)

12.11.2015

Audi fährt der Konkurrenz BMW und Mercedes weiter hinterher

VW-Tochter hat ihren Absatz im Oktober um zwei Prozent gesteigert

Audi fährt der Konkurrenz BMW und Mercedes bei den Verkaufszahlen weiter hinterher. Die VW-Tochter hat ihren Absatz im Oktober um zwei Prozent gesteigert und weltweit gut 149.000 Autos ausgeliefert. In den USA zog die Nachfrage kräftig an, trotz der Affäre um manipulierte Dieselabgaswerte. Im größten Markt China dagegen ging der Verkauf leicht zurück.

Vertriebsvorstand Dietmar Voggenreiter sagte heute: "Trotz des unmittelbar bevorstehenden Modellwechsels bei unserem Bestseller, dem A4, hat sich der Audi-Absatz im Oktober weiter positiv entwickelt." Der neue A4 kommt jetzt in Europa auf den Markt, Anfang nächsten Jahres dann in Übersee. Voggenreiter sagte: "Wir liegen damit klar auf Kurs, im Gesamtjahr 2015 eine weitere Bestmarke zu erzielen.". Seit Januar hat Audi 1,497 Millionen Autos verkauft, das entspricht einem Zuwachs von 3,6 Prozent.

BMW setzte in den ersten zehn Monaten 1,84 Millionen Fahrzeuge der Marken BMW und Mini ab und wuchs doppelt so schnell wie Audi. Der Stuttgarter Konkurrent Mercedes verkaufte seit Januar 1,53 Millionen Autos mit dem Stern und wuchs sogar viermal so schnell wie Audi.
(dpa)

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