Wirtschaft

Bayerische Waren sind nicht nur in der Millionenmetropole Moskau, sondern in ganz Russland gefragt. (Foto: Bilderbox)

06.02.2014

Bayerns Exporte nach Russland kräftig gestiegen

Maschinen, Autos und Wohnmobile sind gefragt

Russland wird für Bayerns Industrie ein immer wichtigerer Absatzmarkt. Die Wirtschaft im Freistaat exportierte im Jahr 2012 Waren im Wert von 4,6 Milliarden Euro nach Russland, das sind 14,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Gegensatz dazu sind die Importe aus der Russischen Föderation 2012 leicht zurückgegangen, wie das Statistische Landesamt in München heute mitteilte. Die Einfuhren - überwiegend Erdöl und Erdgas - hatten einen Wert von rund 8,4 Milliarden Euro, das waren 1,6 Prozent weniger als 2011.

Im Zehn-Jahres-Vergleich ist das Importvolumen jedoch deutlich gestiegen: 2002 hatten die Einfuhren aus Russland nach Bayern einen Gesamtwert von rund 2,6 Milliarden Euro. Auch die Exporte nahmen im Vergleich zu 2002 (1,5 Milliarden Euro) stark zu.

Die höchsten Exporterlöse erzielte die bayerische Wirtschaft laut Mitteilung mit Maschinen (887 Millionen Euro) und mit Autos und Wohnmobilen (770 Millionen Euro). An dritter Stelle rangieren Autoteile und -zubehör mir 505 Millionen Euro.

Bei den Importen macht der Posten Erdöl und Ergas mit einem Gesamtwert von rund 7,88 Milliarden Euro fast 94 Prozent des Gesamtvolumens aus. Damit deckt Bayern etwa 41,5 Prozent seines Bedarfs an Erdöl und Erdgas aus der Russischen Föderation. Weitere Importländer sind Kasachstan, Libyen, Nigeria und Aserbaidschan. (dpa)

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