Wirtschaft

Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH. (Foto: GHM)

23.11.2012

„Besuch lohnt sich“

Interview mit Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, zur Messe Heim+Handwerk 2012

BSZ: Herr Dohr, warum ist denn ausgerechnet Südtirol Gastland der Heim+Handwerk?
Dohr: Mit Südtirol pflegen wir seit langem eine gute Partnerschaft. Heuer feiert die Alpenregion ihre 35. Teilnahme an der Heim+Handwerk. Denn sie zählen zu den Ausstellern der ersten Stunde. Bereits bei der Premiere der Heim+Handwerk im Jahr 1978 war Südtirol dabei. Grund genug also diese wunderbare Gegend als Gastland in den Mittelpunkt der nächsten Messe zu stellen. Dementsprechend groß wird der Auftritt ausfallen und alle drei Messeschwerpunkte Bauen, Einrichten, Wohnen umfassen. Der Besucher kann neben Kulinarik vor allem Handwerk, Design, Architektur „made in Südtirol“ genießen.

BSZ: Was sagen die bayerischen Handwerker dazu? Schließlich ist die GHM und damit die Heim+Handwerk in Bayern verankert.
Dohr: Das bayerische Handwerk pflegt traditionell einen engen Austausch mit den Kollegen in Südtirol. Jeder kann voneinander lernen und profitieren. Und dies wird auf der kommenden Heim+Handwerk nicht anders sein. Denn ein Gastland schafft zusätzliche, öffentliche Aufmerksamkeit, aus der dann auch wieder die Aussteller aus Bayern einen Nutzen ziehen.

BSZ: Wie viele Aussteller erwarten Sie zur Heim+Handwerk?
Dohr: Wir erwarten bei der Heim+Handwerk über 900 Aussteller. Das Messeprofil mit den Themenschwerpunkten Bauen, Einrichten, Wohnen ist dabei klar umrissen. Daher reicht das Angebotsspektrum von Fenstern, Bodenbelägen über Wintergärten und Bädern bis hin zu energieeffizienten Heizungsanlagen.Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.

BSZ: Wie profitabel ist denn die Heim+Handwerk eigentlich?
Dohr: Die GHM organisiert insgesamt elf Messen für und vom Handwerk. Dabei zählt die Heim+Handwerk auch bei ihrer 35. Auflage zu unseren Messeflaggschiffen. Über 900 Aussteller und durchschnittlich 120.000 Besuchern unterstreichen diesen hervorgehobenen Stellenwert.

BSZ: Wie schätzen Sie denn die Geschäftsmöglichkeiten der Aussteller ein? Sind die Menschen nach wie vor bereit, viel in die eigenen vier Wände zu investieren, weil sie Angst vor der Inflation angesichts der Staatsschuldenkrise in Europa haben?
Dohr: Ich glaube, die sicherste Investition momentan ist die in die eigenen vier Wände. Denn diese Anlage hat einen Wert, an dem jeder lange Freude hat. Und hier ist die Suche nach Qualität und Individualität groß. Das Handwerk bietet für die unterschiedlichen Lebensbereiche maßgeschneiderte Lösungen! Und Messen stellen ideale Plattformen dar, einen unabhängigen Vergleich von Produkten und eine persönliche Beratung zu erhalten. Alles Faktoren, die Vertrauen schaffen und von denen unsere Aussteller auch in diesem Jahr profitieren werden.
(Interview: Ralph Schweinfurth)

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