Wirtschaft

Unter der Regie des kommenden BMW-Chefs Harald Krüger sollte der Autobauer nach Ansicht des Betriebsrats drei Millionen Fahrzeuge jährlich absetzen. (Foto: dpa)

02.05.2015

BMW-Betriebsratschef rechnet mit drei Millionen Autos jährlich

2014 hatte der Konzern erstmals mehr als zwei Millionen Autos ausgeliefert

Unter der Regie des kommenden BMW-Chefs Harald Krüger sollte der Autobauer nach Ansicht des Betriebsrats drei Millionen Fahrzeuge jährlich absetzen. "Irgendwann werden wir drei Millionen Fahrzeuge bauen, da müssen wir noch hin", sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Manfred Schoch der Branchenzeitung Automobilwoche. 2014 hatte der BMW-Konzern erstmals mehr als zwei Millionen Autos ausgeliefert, die Wachstumsrate betrug 7,9 Prozent.
Zudem will Schoch den Einsatz der Zeitarbeiter begrenzen: "Bei der Leiharbeit sind wir noch nicht premium. Künftig wollen wir bei diesem Thema Vorbild in der Welt sein", sagte er. Ende 2015 solle der Anteil von Leiharbeitern zwischen acht und zwölf Prozent betragen.
Analysten halten das Absatzziel von drei Millionen der Zeitung zufolge für machbar. "Bei einer Wachstumsrate von vier Prozent pro Jahr kann BMW in zehn Jahren mehr als drei Millionen Autos verkaufen", sagte Frank Schwope von der Nord LB. Metzler-Analyst Jürgen Pieper rechnet mit fünf Prozent Wachstumsquote. Damit würde BMW im Jahr 2024 rund 3,45 Millionen Fahrzeuge absetzen. Wegen eines zurückgehenden Absatz-Booms in China gehen die beiden Experten jedoch von einem geringeren Wachstum als 2014 aus.
BMW-Chef Norbert Reithofer wird seinen Vorstandsposten vorzeitig am 13. Mai auf der Hauptversammlung abgeben. Produktionschef Harald Krüger übernimmt die Nachfolge. (Ute Wessels, dpa)

Einen Online-Kommentar verfassen - so geht's

Scrollen Sie einfach ans Ende des Artikels, den Sie kommentieren wollen und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und einen nickname an. Die Nennung Ihres Namens ist freiwillig. Für die Nutzer sichtbar ist in jedem Fall NUR der nickname. Sie müssen sich auch nicht auf unserer Homepage anmelden. Aber unsere Netiquette akzeptieren. Und schon können Sie loslegen!

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!

Neuen Kommentar schreiben

Die Frage der Woche

Frage der Woche KW 41 (2017)

Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?

Umfrage Bild
 

Lesen Sie dazu in der Bayerischen ­Staatszeitung vom 13. Oktober 2017 auch die Standpunkte unserer Diskutanten:

Thomas Mütze, finanzpolitischer Sprecher der Landtags-Grünen

(JA)

Ulrich Binnebößel, Zahlungsexperte beim Handelsverband Deutschland (HDE)

(NEIN)

arrow
Facebook
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

E-Paper
Unser Bayern

Die kunst- und kulturhistorische Beilage der Bayerischen Staatszeitung

Unser Bayern

LesenNachbestellen

Nur für Abonnenten

Shopping
Anzeigen Mediadaten
eaper
E-Paper
ePaper
zum ePaper
Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.