Wirtschaft

Das Münchner BMW-Werk aus der Vogelperspektive vom Olympiaturm. (Foto: dpa)

10.09.2014

BMW bleibt München treu

Das BMW-Werk gehört zu München wie das Oktoberfest. Daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern: Mit hohen Investitionen will der Konzern seinen Stammsitz stärken

Der Autobauer BMW will sein Münchner Stammwerk mit hohen Investitionen stärken und neue Arbeitsplätze schaffen. In den kommenden Jahren solle eine dreistellige Millionensumme investiert werden, sagte ein Konzernsprecher am Mittwoch in München. Zur genauen Höhe werde sich BMW aber erst nach Abschluss der Gespräche mit der IG Metall und dem Betriebsrat äußern.  
Nach Angaben der IG Metall sind Investitionen in Höhe von 700 Millionen Euro geplant. Damit werde der Produktionsstandort langfristig gesichert, sagte Münchens IG Metall-Chef Horst Lischka. "Eine Investition von 700 Millionen Euro war in der derzeitigen Situation alles andere als selbstverständlich und ist ein klares Bekenntnis von BMW zum Stammwerk München." Mit den Investitionen sei der Aufbau von 400 neuen Arbeitsplätzen verbunden.  

BMW steuert auf einen neuen Verkaufsrekord zu

Auch die bisherige Pausenregelung für die rund 7800 Beschäftigten in dem Werk soll weitgehend erhalten bleiben. Insgesamt soll es 45 Minuten bezahlte Pausen geben. Dazu gehört auch die traditionelle Brotzeitpause von 15 Minuten. Sie gilt für alle 68 000 Beschäftigten in den bayerischen BMW-Werken München, Regensburg, Dingolfing, Landshut sowie weiteren kleineren Standorten.  
Im laufenden Jahr steuert BMW auf einen neuen Verkaufsrekord zu. Im August setzte der Autokonzern 145 902 Autos ab. Das waren nach Angaben von BMW 4,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Sowohl in Asien als auch in Amerika sowie Europa fanden sich mehr Käufer. Für die ersten acht Monate summieren sich die Verkaufszahlen damit auf 1,33 Millionen Fahrzeuge. "Wir sind deshalb weiterhin zuversichtlich, unser Absatzziel von über zwei Million Fahrzeugen im Gesamtjahr 2014 zu erreichen", sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson. Im vergangenen Jahr waren es 1,96 Millionen Autos. (dpa)

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