Wirtschaft

Die NürnbergMesse-Doppelspitze Roland Fleck (links) und Peter Ottmann (rechts) empfängt AUMA-Vorsitzenden Walter Mennekes (2.v.l.) und AUMA-Hauptgeschäftsführer Peter Neven (3.v.l.) zum festlichen Dinner im historischen Hirsvogelsaal. (Foto: NürnbergMesse)

11.12.2014

Deutsche Messewirtschaft tagte erstmals in Nürnberg

Der Vorstand des Verbandes kam in die Frankenmetropole

Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA) zu einer Vorstandssitzung nach Nürnberg geladen. „Der Interessensverband der deutschen Messewirtschaft hat sich dazu die beste Jahreszeit ausgesucht: unmittelbar zum Christkindlesmarkt“, so Roland Fleck, der als NürnbergMesse-CEO und AUMA-Vorstandsmitglied seine Vorstandskollegen im NürnbergConventionCenter willkommen hieß. Am Abend luden Peter Ottmann und Roland Fleck als NürnbergMesse-Doppelspitze den AUMA-Vorstand in den Hirsvogelsaal am Tucherschloss ein.

Der AUMA mit Sitz in Berlin vertritt sowohl die ausstellende, die besuchende als auch die veranstaltende Wirtschaft in Deutschland – also alle, die im deutschen Messewesen von Bedeutung sind. Auch weltweit ist die deutsche Messewirtschaft ein Schwergewicht, immerhin beträgt deren Anteil am weltweiten Messemarkt rund zehn Prozent. Damit ist der Anteil des deutschen Messewesens am Weltmarkt doppelt so hoch wie der Anteil der deutschen Volkswirtschaft am Welthandel. Das unterstreicht das Gewicht und zugleich die Erfolgsgeschichte der deutschen Messewirtschaft.

Deutsche Messen wachsen im Ausland

Bei seiner Herbstsitzung unter Leitung des AUMA-Vorsitzenden Walter Mennekes resümiert der Verband das aktuelle Jahr und blickt auf das kommende. „2014 waren die Veranstaltungen an den deutschen Messeplätzen weitgehend stabil zur Vorveranstaltung“, fasst Roland Fleck, CEO der NürnbergMesse Group, das Messejahr zusammen. Wachstum habe es vor allem bei den Auslandsveranstaltungen der deutschen Messegesellschaften gegeben. Ein Trend, der sich fortsetzt: „Für 2015 erwarten wir so viele Veranstaltungen der deutschen Messewirtschaft im Ausland wie nie.“ Entsprechend erfreut zeigte sich Fleck über Zeitpunkt und Ort der AUMA-Vorstandssitzung: „Da passt es doch wunderbar, dass diese ausgerechnet im Advent an einem der internationalsten Messeplätze stattfindet – in Nürnberg.“

Der AUMA vertritt die Interessen der Messewirtschaft gegenüber der Legislative und Exekutive auf Bundes- und Landesebene, insbesondere bei den Themen Absatz- und Exportförderung, Nachhaltigkeit, aber auch bei steuer-, bau- und arbeitsrechtlichen Themen. Er pflegt Kontakte zu ausländischen und internationalen Messeorganisationen und ist Mitglied im Weltmesseverband UFI. Beim AUMA liegt auch die Geschäftsführung der Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM).

Die NürnbergMesse ist eine der 15 größten Messegesellschaften der Welt und zählt in Europa zu den Top Ten. Das Portfolio umfasst rund 120 nationale und internationale Fachmessen und Kongresse sowie zirka 40 geförderte Firmengemeinschaftsstände am Standort Nürnberg und weltweit. Jährlich beteiligen sich rund 30.000 Aussteller (Internationalität 39 Prozent) und bis zu
1,4 Millionen Besucher (Internationalität der Fachbesucher bei 22 Prozent) an den Eigen-, Partner- und Gastveranstaltungen der NürnbergMesse Group, die mit Tochtergesellschaften in China, Nordamerika, Brasilien, Italien und in Indien präsent ist. Darüber hinaus verfügt die NürnbergMesse Group über ein Netzwerk von zirka 50 Vertretungen, die in über 100 Ländern aktiv sind. (BSZ)

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