Wirtschaft

Während der Online-Handel boomt, müssen immer mehr Geschäfte aufgeben. (Foto: Schweinfurth)

24.04.2015

Die City als Komfortzone

Eine Tagung in Regensburg geht der Frage nach, wie sich Innenstädte zwischen wachsendem Online-Handel und Bevölkerungsrückgang behaupten können

Jahrhundertelang war es eine Selbstverständlichkeit für jede Kommune: Die Innenstadt ist das Zentrum, dort wo das Leben pulsiert und der Handel floriert. Doch muss das auch in Zukunft so bleiben? Ein Werkstattgespräch der Industrie- und Handelskammer für Oberpfalz/Kelheim in Regensburg versuchte, Antworten zu finden.

Die aktuellen Zahlen klingen nicht gut für den Einzelhandel: Bayerische Kunden kaufen immer lieber und immer häufiger im Internet ein, der Online-Handel boomt. „Inzwischen wird jedes zweite Buch und jeder vierte Schuh im Internet gekauft“, erläutert IHK-Geschäftsführer Reinhard Rieger. „Der Online-Handel weist für das vergangene Jahr ein Wachstum von zwölf Prozent auf.“ Im gleichen Zeitraum weisen die meisten City-Geschäfte einen Rückgang der so genannten Kundenfrequenz von 20 Prozent auf.
„Die Innenstadt muss mit ihren stärksten Pfunden wuchern: Authentizität, Emotionalisierung und Inszenierung“, so Rieger. „Die Stadt ist der Treffpunkt für die Menschen.“ Zumindest diese Rolle können Amazon, Zalando & Co. vorerst noch nicht übernehmen...(André Paul)

(Lesen Sie den vollständigen Artikel in der gedruckten Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung vom 24. April 2015.)

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Manuel Pretzl, Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion in München

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