Wirtschaft

Die Top 10 Fernbusverbindungen vereinen 1690 Fahrten pro Woche und Richtung. (Foto: ADAC Postbus)

12.02.2014

Ein Jahr Fernbusmarkt

Fernbus-Drehkreuze mit knapp 8000 Abfahrten pro Woche

Auch in mittelgroßen Städten ist das Fernbusangebot in den letzten Monaten stark angestiegen. Das unabhängige Fernbusportal FahrtenFuchs zeigt, welche Städte bisher am meisten vom wachsenden Fernbusmarkt profitieren und stellt die Top 10 Fernbusverbindungen und Fernbus-Drehkreuze in Deutschland vor.

 

Berlin ist mit Abstand die Fernbushauptstadt Deutschlands. Mit 1466 Abfahrten pro Woche und den Top 3 Fernbusverbindungen nach Hamburg, Dresden und Leipzig können Reisende aus der Hauptstadt in alle Richtungen Deutschlands fahren. Dahinter folgt Frankfurt am Main, das sich in kürzester Zeit zum zweitgrößten Fernbus-Drehkreuz in Deutschland entwickelt hat. Viele Fernbusanbieter nutzen die Mainmetropole als Hub für Umstiegsverbindungen. Im Süden und Südwesten sind München und Nürnberg sowie Stuttgart und Karlsruhe zu wichtigen Fernbus-Drehscheiben geworden. Insgesamt fahren aus den zehn meist frequentierten Städten knapp 8000 Fernbusse pro Woche ab. Die am häufigsten angebotenen Strecken werden von bis zu fünf verschiedenen Fernbusanbietern befahren.

 

 

Fernbusse verbinden vor allem große und mittelgroße Städte miteinander. „Am häufigsten können Reisende von und nach Berlin und im Südwesten Deutschlands mit dem Fernbus fahren.“, erklärt FahrtenFuchs Geschäftsführer Julian Hauck. „Allerdings profitieren nicht nur die großen deutschen Metropolen. Auch in mittelgroßen Städten wie Karlsruhe, Nürnberg oder Hannover ist die Zahl der Fernbusverbindungen in den letzten Monaten stark angestiegen. Dort fahren mittlerweile fast genauso viele Fernbusse ab wie in Köln oder Hamburg.“, so Hauck weiter. In Karlsruhe fahren pro Einwohner die meisten Fernbusse ab.

Bis auf einzelne Gebiete in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen Anhalt und im westlichen Niedersachsen sind bereits alle Regionen Deutschlands an das Fernbusnetz angeschlossen. „Wir gehen davon aus, dass auch diese Regionen im Laufe des Jahres mit dem Fernbus erreichbar sein werden.“, so Julian Hauck. Hinsichtlich der weiteren Marktentwicklung ist er optimistisch: „Insgesamt ist die Dichte der Linien noch ausbaufähig. Auch Expressverbindungen zwischen Großstädten wären eine mögliche Weiterentwicklungen des Fernbusangebots in diesem Jahr.“

 

Als Vergleichs- und Buchungsportal aggregiert FahrtenFuchs alle Fernbusangebote in Deutschland. Die Fahrplandaten werden täglich aktualisiert und erweitert, sodass jederzeit aktuelle Zahlen zur Verfügung stehen.

FahrtenFuchs (www.fahrtenfuchs.de )ermöglicht es, alle Verbindungen und Preise von über 40 Fernbusanbietern in Deutschland und Europa schnell und einfach zu finden und miteinander zu vergleichen. Als erstes Fernbusportal bietet FahrtenFuchs zudem eine integrierte Busbewertung und eine Direktbuchung für Tickets von derzeit zwölf Anbietern an. (BSZ)

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