Wirtschaft

Manfred Weber sieht für Bayern Planungssicherheit in den kommenden sieben Jahren. (Foto: dpa)

18.10.2013

„Europa steht zu unserer Grenzregion“

Der niederbayerische Europaabgeordnete Manfred Weber über transeuropäische Transportnetze, Fördermittel und die Rolle des bayerischen Wirtschaftsministeriums

Bei der EU stehen in diesen Tagen wichtige Entscheidungen an, die vor allem die großen Verkehrsverbindungen betreffen und die Wege zu den osteuropäischen Märkten verbessern sollen. Vor allem die Region Nürnberg kann von den Planungen profitieren. Wir sprachen mit dem CSU-Europaabgeordneten Manfred Weber über die aktuellen Vorhaben.

BSZ: Offenkundig sind die großen Europa-Trassen praktisch fest geplant und bedürfen nur noch einer Zustimmung? Wann ist damit zu rechnen?
Weber: In Brüssel wird über die europäischen Transportkorridore in zwei Stufen entschieden. Zum einen werden die Karten, die die Korridore enthalten, als so genannte Transeuropäische Transportnetze (TEN-T) festgelegt. Zum anderen existiert künftig mit der CEF (Connecting Europe Facility) eine Art Fonds, der den Ausbau dieser Korridore finanziert. Sowohl für die TEN-T als auch für die CEF wurden die Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament und den Mitgliedstaaten vor der Sommerpause abgeschlossen. In der zweiten Oktoberhälfte wird das Parlament voraussichtlich im Plenum endgültig sein OK zu den Plänen geben.

BSZ: Uns interessiert dabei vor allem die Region Nürnberg und der etwas schwächere ostbayerische Wirtschaftsraum.
Weber: Tatsächlich ist die aktuelle Beschlusslage, dass die Magistrale Nürnberg-Regensburg-Passau-Wels künftig zu den europäischen Schienenkorridoren gehören wird, die mit höchster Priorität in den Genuss von EU-Fördermitteln gelangen werden. Darüber hinaus sollen Studien für eine Zuganbindung zwischen Linz und Prag durchgeführt werden. Für den Verkehr sollen insgesamt europaweit 23,2 Milliarden Euro für die Jahre 2014 bis 2020 zur Verfügung gestellt werden. Daneben brauchen wir aber auch eine Antwort für den zunehmenden Schwerverkehr auf der Autobahn A3. Das von uns geforderte Verkehrskonzept für die Region muss bald vorgelegt werden...(Karl Jörg Wohlhüter)

Lesen Sie das vollständige Interview in der gedruckten Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung vom 18. Oktober 2013.

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