Wirtschaft

Fachkräfte sind in bayerischen Unternehmen sehr gefragt. (Foto: dpa)

19.10.2016

Fachkräftemangel immer drängender

Offene Stellen bleiben bei 40 Prozent der Unternehmen mehr als zwei Monate unbesetzt

Der Fachkräftemangel entwickelt sich zum Hemmschuh für die bayerische Wirtschaft. Ungeachtet der aktuell sehr guten Stimmung unter den Managern sieht mittlerweile jedes zweite Unternehmen in den fehlenden Fachkräften ein Risiko für die Geschäftsentwicklung. Das sagte der Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags, Peter Driessen, am Mittwoch in München. Befragt wurden rund 4000 Firmen. Über 40 Prozent gaben an, dass sie offene Stellen seit mehr als zwei Monaten nicht besetzen können.

Aktuell florieren die Geschäfte: 52 Prozent der befragten Firmen bezeichneten ihre Lage als gut, nur 7 Prozent als schlecht. "Das sind Rekordwerte, die überhaupt erst zum zweiten Mal seit Beginn unserer Befragung im Jahr 1993 erreicht worden sind", sagte Driessen. Neben dem Fachkräftemangel nannten 48 Prozent der Firmen noch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als Risiko - von Bürokratie und Niedrigzinspolitik bis zum Brexit.

Im ersten Halbjahr ist die bayerische Wirtschaft um 3,3 Prozent gewachsen, so schnell wie seit Jahren nicht. Das Wirtschaftsministerium in München erwartet für das Gesamtjahr einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um gut zwei Prozent. Noch optimistischer ist die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw), die Interessenvertretung der Arbeitgeber im Freistaat. Der vbw-Präsident Alfred Gaffal erwartet ein Wachstum von 2,5 Prozent.
(Carsten Hoefer, dpa)

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