Wirtschaft

21.06.2013

Ja nicht einschalten

Wechselrichter unter Wasser: Fachmann muss ran

Das Hochwasser in Deutschland zieht sich wieder zurück – zurück bleiben Schäden, auch an vielen Photovoltaik-Anlagen. Und das Problem für viele Betreiber: Schalte ich einfach wieder ein oder nicht?
Wechselrichter-Marktführer SMA empfiehlt: Wechselrichter, die im Wasser standen, „müssen unbedingt gegen ein Ersatzgerät ausgetauscht werden“. Was sowohl für Freiflächen- als auch für Photovoltaik-Anlagen auf Hausdächern gilt, bei denen Keller oder Technik überschwemmt waren.
Für die Gutachterorganisation TÜV Rheinland stehen dabei besonders die Hausanlagen im Blick: Hier sei das Risiko eines Stromschlags extrem hoch.
Gut für die Betreiber von Photovoltaik-Anlagen ist, dass manche Wechselrichter-Hersteller aktuell einen sehr schnellen Austauschservice zu Sonderkonditionen anbieten. Problematisch sind jedoch die unendlich vielen Typen und Hersteller. Eine Schwierigkeit, die auch auf die Module zutrifft.
Sind äußerlich Schäden erkennbar, empfiehlt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV): „Fotografieren und mit dem Versicherer Kontakt aufnehmen. Der schickt baldmöglichst einen Schadengutachter vorbei.“
Zumindest, falls der Hochwasserfall überhaupt abgesichert ist. Das ist bei vielen Elektronik-Spezialversicherungen der Fall. Ansonsten ist laut der Versicherungskammer Bayern (VKB) „Hochwasser nur in der Gebäudeversicherung mitversichert, wenn Elementarschäden enthalten sind“.
80 Schadensmeldungen lagen bis Mittwoch bei der VKB vor, fast nur an PV-Anlagen auf Privathäusern. Bei Deutschlands größtem PV-Projektentwickler Belectric sind bislang gar keine Hochwasserschäden bekannt. „Das könnte entweder Glück gewesen sein – oder wir haben einfach gut geplant“, heißt es aus Kolitzheim, dem Firmensitz im Landkreis Schweinfurt. (WRA)

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