Wirtschaft

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24.06.2014

Kaum Nachfrage

Rückkehrprogramm für Fachkräfte wird eingestellt

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) stellt das vor knapp zwei Jahren gestartete Rückkehrprogramm für deutsche Fachkräfte im Ausland mangels Nachfrage wieder ein. Lediglich 65 Personen seien über die Initiative "Return to Bavaria" wieder zurück nach Bayern geholt worden, sagte heute ein Ministeriumssprecher. Die unter Aigners Vorgänger Martin Zeil (FDP) gestartete Initiative habe den Freistaat 1,1 Millionen Euro gekostet. "Wir schauen uns grundsätzlich jedes Projekt an, und wenn das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht stimmt, dann stellen wir es auch wieder ein", erklärte Aigner dazu.
Über das Programm sollten rückkehrwillige, hoch qualifizierte Arbeitnehmer mit potenziellen neuen Arbeitgebern zusammengebracht werden. Eine Geschäftsstelle bot Hilfe bei Bewerbungen und bei der Wohnungssuche. Noch vor einem Jahr hatten die Initiatoren bei einer großen Konferenz für das Programm geworben. Dem Vernehmen nach gab es von Beginn an aber auch Kritiker, die bemängelten, dass die Wirtschaft die Fachkräftesuche ohnehin besser und effektiver organisiere als der Staat. Für die Initiative waren drei Vollzeit-und eine Teilzeitstelle geschaffen worden. Die Leiterin habe bereits wieder einen neue Job, hieß es.  (Christine Schultze, dpa)

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