Wirtschaft

Metz ist für seine Blitzgeräte und Fernseher bekannt. (Foto: Metz)

19.11.2014

Kein „Metz meched iech aa“ mehr

Elektronikhersteller aus Zirndorf vorläufig insolvent

„Metz meched iech aa“: Doch offenbar sind immer weniger Menschen diesem alten Werbespruch des mittelfränkischen Elektronikherstellers gefolgt. Heute hat das Amtsgericht Fürth die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet.

Nach der Kronacher Firma Loewe ist damit innerhalb weniger Monate der zweite Traditions-Produzent von Fernsehgeräten aus Nordbayern in finanzielle Turbulenzen geraten. Ähnlich wie Loewe hat auch Metz vor allem hochpreisige TV-Systeme im Angebot. Doch Metz mit seinen Blitzgeräten – im Firmenjargon „Aufnahmelicht“ genannt - hat Metz noch ein zweites Standbein. Die „Megablitz“-Geräte sind auch bei professionellen Fotografen im Einsatz. Als drittes Geschäftsfeld nennt Metz die Kunststofftechnik.

Noch 2013 feierte sich Metz als „eines der traditionsreichsten Unternehmen der deutschen Elektronik-Industrie“, das „sich seit 75 Jahren unabhängig und erfolgreich am Markt behauptet“. Nun kommen wohl schwierige Zeiten auf die Belegschaft des Unternehmens im Landkreis Fürth zu.

Der Antrag kam nach Gerichtsangaben von dem Familienunternehmen  Metz-Werke GmbH & Co. KG selbst. „Zur Sicherung des Schuldnervermögens“ haben die Richter den Nürnberger Rechtsanwalt Joachim Exner zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.
(Heinz Wraneschitz)

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