Wirtschaft

Die Konstruktionsgruppe Bauen AG mit Sitz in Kempten ist einer der Top-Innovatoren in Deutschland. Journalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar (Mitte) zeichnete das Unternehmen jetzt beim Mittelstands-Summit in Essen aus, links Andreas Möller, Prokurist und Bereichsleiter Hochbau, mit Ehefrau Jana Möller-Schindler, rechts Vorstand Norbert Nieder mit Ehefrau Cornelia. (Foto: compamedia/Top 100)

31.07.2014

Konstruktionsgruppe Bauen ist ein Top-Innovator

Unternehmen aus Kempten bei „Top 100“ erfolgreich

Die Konstruktionsgruppe Bauen AG mit Sitz in Kempten zählt zu den innovativsten Unternehmen in Deutschland. Beim deutschen Mittelstands-Summit in Essen wurde das von den beiden Vorständen Klement Anwander und Norbert Nieder geführte Unternehmen vom bekannten Fernsehjournalisten und Moderator Ranga Yogeshwar vor über 1000 Gästen mit dem „Top 100“-Siegel ausgezeichnet. Dieses wird seit über 20 Jahren an die Top-Innovatoren aus der Bundesrepublik überreicht.

„Die Auszeichnung mit dem ‚Top 100’-Siegel sehen wir als Lohn für unsere gemeinsamen Anstrengungen im Unternehmen. Aber innovativ zu sein, heißt auch, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen. Deshalb feiern wir heute – und tüfteln morgen wieder an neuen Ideen“, sagte Norbert Nieder, als er gemeinsam mit Prokurist Andreas Möller die Auszeichnung in Essen entgegennahm.

„Je anspruchsvoller die Aufgabe, desto attraktiver ist sie in der Regel für uns. Deshalb nehmen wir mit Freude außergewöhnliche Bauprojekte in Angriff“, bringt Klement Anwander die Philosophie des „Top 100“-Unternehmens auf den Punkt.

Dank innovativer Prozesse, einem innovationsorientierten Top-Management und einem hochqualifizierten Team geht das Konzept auf. Die Kemptener arbeiten vielfach in Nischen, die sie besonders herausfordern und in denen sie sich fachlich abheben. Und obwohl die Firma nur 46 Mitarbeiter beschäftigt, leistet sie sich eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Diese arbeitet eng mit verschiedenen Hochschulen zusammen und ist in bundesweite Forschungsprojekte eingebunden. Die Teilnahme an internationalen Wettbewerben sorgt für weitere Impulse.

In die wichtigsten Innovationsvorhaben sind Klement Anwander und Norbert Nieder persönlich involviert. Zum einen, um nah an der Praxis und an den Problemstellungen der Kunden zu sein. Zum anderen, weil knifflige Aufgaben die beiden Vorstände ganz besonders reizen. „Uns macht es Spaß, Lösungen für komplexe Probleme zu suchen“, beteuern beide unisono. Die Beschäftigten scheinen darin ebenfalls ihre Berufung gefunden zu haben, denn der Top-Innovator hat eine außerordentlich geringe Fluktuation.

Dem Sprung in die „Top 100“ geht ein anspruchsvolles Auswahlverfahren voraus. Der Innovationsforscher Professor Nikolaus Franke und sein Team vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien haben die Bewerbungen von 247 Unternehmen geprüft. 148 von ihnen erhalten in drei Größenklassen (maximal 100 Unternehmen pro Größenklasse) die Auszeichnung als Top-Innovator. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen das Innovationsmanagement und der Innovationserfolg.

„Den ‚Top 100’ gelingt es in herausragender Weise, ihre Ideen in Markterfolge zu verwandeln. Das ist die Hürde, an der viele andere Unternehmen scheitern. Die Top-Innovatoren meistern diese Herausforderung mit einem ausgeprägten Teamgeist, effizienten Prozessen und häufig auch mit der frühzeitigen Einbindung von Kunden und externen Partnern in die Entwicklung“, sagt  Franke.

Wie gut die diesjährigen „Top 100“ sind, zeigt ein Blick auf die Zahlen: 65 nationale Marktführer und sogar 21 Weltmarktführer sind dabei. Zusammen meldeten die Top-Innovatoren in den vergangenen drei Jahren knapp 2100 nationale und internationale Patente an. Die Innovationskraft beschert den Unternehmen einen bemerkenswerten Erfolg: 82 Prozent von ihnen wuchsen von 2011 bis 2013 über ihrem jeweiligen Branchendurchschnitt – und zwar im Durchschnitt um beachtliche 22 Prozentpunkte. 41,6 Prozent ihres Umsatzes erwirtschafteten sie mit Marktneuheiten und innovativen Verbesserungen. Zum Vergleich: Im Durchschnitt aller mittelständischen Unternehmen in Deutschland liegt dieser Wert bei nur 6,8 Prozent. 62 Prozent der „Top 100“ sind Familienunternehmen. (Ingo Jensen)

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